“Das ist alles, was wir noch haben”. Warum arme Raucher weniger empfindlich auf Zigarettenpreiserhöhungen reagieren
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Zusammenfassung In Frankreich beobachteten wir zwischen 2000 und 2008, parallel zum Anstieg des Zigarettenpreises, eine zunehmende soziale Differenzierung des Zigarettenkonsums: Die Raucherquote sank bei Führungskräften und Berufsgruppen, blieb bei Handarbeitern stabil und stieg bei Arbeitslosen. Arme Raucher rauchten stärker, waren häufiger tabakabhängig und neigten eher dazu, automatisch zu rauchen oder „negative Gefühle“ zu reduzieren. Tiefeninterviews lieferten einen umfassenderen Einblick in die Motivation armer Raucher: Sie waren sich ihrer Sucht bewusst, sprachen aber auch über das Vergnügen, das sie beim Rauchen empfinden, und hoben die wesentlichen Bedürfnisse hervor, die durch das Rauchen befriedigt werden… Weiterlesen (7 Minuten Lesezeit)





