Super Mario 64 führte die Kamera als Freund und Feind in Videospielen ein

Als der Nintendo 64 im September 1996 in den Vereinigten Staaten auf den Markt kam, hatten die Spieler nur zwei Spiele zur Auswahl: einen Flugsimulator namens Pilotwings 64 und den neuesten Teil einer der beliebtesten Serien der Videospielgeschichte. Super Mario 64 brachte seinen titelgebenden Klempner zum ersten Mal in eine vollständig realisierte dreidimensionale Welt. Damit führte es die Spieler in das Leid und die Ekstase der einstellbaren Kamera ein – ein Element, das schnell zum Standard in Spielen wurde, aber im Herbst ’96 fast so neu war wie der N64 selbst. Im Rahmen der 1996 Week trafen sich vier Mitarbeiter des A.V. Club, um über das damals neuartige, oft frustrierende Kamerasystem von Mario 64 und darüber zu sprechen, wie Spiele in den folgenden Jahren darauf aufbauten.

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