Goldreservegesetz

Das Goldreservegesetz der Vereinigten Staaten vom 30. Januar 1934 verlangte, dass sämtliches Gold und Goldzertifikate, die von der Federal Reserve gehalten wurden, eingezogen und ausschließlich im Eigentum des US-Finanzministeriums (Department of the Treasury) verankert werden. Es untersagte zudem dem Finanzministerium und den Finanzinstituten, Dollarnoten gegen Gold einzutauschen, richtete den Exchange Stabilization Fund unter Kontrolle des Finanzministeriums ein, um den Wert des Dollars ohne die Mitwirkung (oder Genehmigung) der Federal Reserve zu steuern, und befugte den Präsidenten, den Goldwert des Dollars per Proklamation festzulegen.

Sofort nach der Verabschiedung des Gesetzes änderte Präsident Franklin D. Roosevelt den gesetzlichen Goldpreis von 20,67 $ pro Feinunze auf 35 $. Diese Preisänderung incentiv… Weiterlesen (8 Minuten Lesezeit)