Wer hätte gedacht, dass ein unterdurchschnittlicher Student von Princeton sein Seminarpapier vom FBI konfisziert bekommt? Das ist die Geschichte von John Aristotle Philips. Finden wir heraus, was passiert ist.

John Aristotle Philips schrieb ein Seminarpapier über nukleare Proliferation. Der Bericht enthielt außerdem Entwürfe für eine Atombombe, die derjenigen, die über Nagasaki abgeworfen wurde, sehr ähnlich war. Er erhielt ein A+ für seinen Bericht, und das FBI beschlagnahmte das genannte Seminarpapier.

Das umstrittene Seminarpapier

Um seine Noten zu verbessern, musste John Aristotle Philips 1976 ein außergewöhnliches Seminarpapier schreiben. Er war kein großartiger Student. Tatsächlich wurde er als ein unterdurchschnittlicher Student beschrieben. Er entschied sich, ein Papier über nukleare Proliferation zu schreiben. Das Papier, das er verfasste, enthielt konkrete Designmodelle für eine tatsächliche Atombombe, die derjenigen, die 1945 über Nagasaki abgeworfen wurde, sehr ähnlich war. Er nutzte öffentlich verfügbare Bücher und Ressourcen, um das Design zu erstellen, und erhielt ein A+ für seinen Bericht. Das FBI beschlagnahmte sein Papier umgehend.

Ich wollte es einfach, kostengünstig und leicht zu bauen. Die Idee war, keine klassifizierten Informationen zu verwenden. Ich wollte es mit dem, was der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, umsetzen.

John Aristotle Philips

Laut Frank Chilton, einem Kernphysiker aus Palo Alto, Kalifornien, hatte Philips die erheblichen Herausforderungen beim Bau des nuklearen Geräts überwunden. Die Technologie im Papier liegt zwar 20 Jahre zurück, ist aber immer noch fortschrittlicher als die ursprüngliche Hiroshima-Bombe. Obwohl Philips die genannte Bombe nicht tatsächlich gebaut hat, wird ihre Größe auf etwa die eines Strandballs geschätzt, mit einem Gewicht von ungefähr 125 Pfund.

Ein Teil von Philips’ Seminarpapier wurde der Öffentlichkeit vorenthalten, da er das kritische Problem der Sprengstoffkomponente behandelt, die nötig ist, um die Explosion auszulösen. Der sogenannte unterdurchschnittliche Student fand die Lösung für das Problem mithilfe von Kerntechnik-Lehrbüchern, zu denen er Zugang hatte.

Es ist sehr einfach. Jeder Physikstudent im Grundstudium hätte das tun können, was ich getan habe.

John Aristotle Philips

(Quelle: Knowol)

Wann hat das FBI das Seminarpapier von John Aristotle Philips beschlagnahmt?

1977 wurde Philips von einem pakistanischen Beamten kontaktiert, der versuchte, das Design seiner Bombe zu kaufen. Zu diesem Zeitpunkt beschlagnahmte das Federal Bureau of Investigation sein Seminarpapier zusammen mit dem Bombenmodell, das er in seinem Wohnheimzimmer hergestellt hatte. (Quelle: Knowol)

Wo ist John Aristotle Philips jetzt?

Nachdem er der leistungsschwache Student war, der das Tiger-Maskottchen bei den Princeton Games spielte, ist John Aristotle Philips jetzt ein Unternehmer, der sich auf politische Kampagnen spezialisiert hat. Er gründete 1983 Aristotle Inc. und ist seitdem als CEO des Unternehmens tätig.

Das Unternehmen hat seit der Amtszeit von Ronald Reagan jeden Bewohner des Weißen Hauses bedient und berät derzeit mehrere politische Ausschüsse. 1998 sprach er über die Bedeutung politischer Kampagnen, die die Massen im World Wide Web ansprechen. Bis 2009 stellte er fest, dass 8,9 % der registrierten Wähler nicht wahlberechtigt waren, weil sie umgezogen waren oder verstorben waren. (Quelle: Washington Times)