Folgen einer schlechten ’70er‑Idee: Autoreifen im Ozeanriff

Es schien damals eine gute Idee zu sein. In den frühen 1970er‑Jahren organisierte eine Gruppe von Fischern eine Kampagne, um 2 Millionen gebrauchte Autoreifen in den Atlantischen Ozean zu kippen, etwa eine Meile vor der Küste von Fort Lauderdale, Florida, zwischen zwei lebenden Korallenriffen.

Das Ziel war, ein künstliches Riff zu bauen, das das Meeresleben fördert. Aber es hatte den gegenteiligen Effekt: Die Masse der Reifen wurde zu einer Unterwasserplage.

William Nuckols von Coastal America, dem Bundesamt, das bei der Koordination einer Säuberung der Reifen hilft, sagt, das ursprüngliche Ziel war ein gutes.

“Die ursprüngliche Absicht,” sagt Nuckols, “sei zu versuchen, einen Fischlebensraum zu schaffen und zu den natürlichen Korallenriffen, die dort waren, beizutragen.”

Broward County und das Army Corps of Engineers genehmigten das … Weiterlesen (3 Minuten Lesezeit)