Die meiste Zeit ist Coca‑Cola berüchtigt für seine Verbindung mit vielen Gesundheitsrisiken. Dazu gehören Herzkrankheiten, Diabetes und erhöhter Blutdruck. Obwohl die meisten Vorteile von Coca‑Cola aus seiner unkonventionellen Verwendung als Abflussreiniger oder Fettfleckenentferner stammen, bestätigt die Forschung, dass Coca‑Cola auch zur Behandlung bestimmter Magenverstopfungen verwendet werden kann.

Forscher kommen zu dem Schluss, dass die Anwendung von Cola als Behandlung von gastric phytobezoar zu 91,3 % erfolgreich ist. Die meisten Patienten heilten ihre Erkrankung entweder durch eine einzelne Behandlung oder durch die Kombination von Cola mit anderen endoskopischen Fragmentationstechniken.

Das süchtig machend süße Coca‑Cola-Getränk

Selbst als wir noch Kinder waren, wurde uns stets geraten, unseren Konsum von Softdrinks zu reduzieren, besonders des berühmten und süchtig machend süßen Coca‑Cola-Getränks. Aufgrund seines hohen Zuckergehalts neigen wir dazu, im Alter weniger zu trinken. Wir sind jetzt sehr vertraut mit den Nachteilen des Cola‑Trinkens, aber gibt es auch gesundheitliche Vorteile beim Konsum?

Der britische Apotheker Niraj Naik erklärt, dass ein hoher Konsum der in Cola enthaltenen Zutaten Schaden verursachen kann und bestätigt, dass ein Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Coca‑Cola und Diabetes, Herzkrankheiten, erhöhtem Blutdruck und Fettleibigkeit besteht.

Da Coca‑Cola große Mengen an Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt, raffiniertem Salz und Koffein enthält, erhöht es Ihren Blutdruck und Ihre Dopaminspiegel, was Ihr Verlangen nach einer weiteren Dose Cola auslöst. Obwohl mit Coca‑Cola zahlreiche Gesundheitsrisiken verbunden sind, führt moderater Konsum von Cola nicht zu ernsthaften Krankheiten.

Das gesagt, ist es wichtig zu beachten, dass das Trinken von Coca‑Cola ebenfalls Vorteile hat. Obwohl die unkonventionellen Verwendungen des ikonischen Softdrinks als Fettfleckenentferner, Motorreiniger und Abflussfrei‑macher allgemein bekannt sind, wird auch berichtet, dass Coca‑Cola bei der Linderung oder vollständigen Entfernung von Magenverstopfungen helfen kann. (Source: Medical News Today

Coca‑Cola in der Medizin

Experten haben gründlich 24 Forschungsarbeiten aus den Jahren 2002 bis 2012 untersucht, die 46 Personen mit diagnostiziertem Magen‑Phytobezoar umfassten. Die 46 Patienten in den Fallstudien wurden alle mit Coca‑Cola als Form der Auflösungstherapie behandelt. (Source: Alimentary Pharmacology and Therapeutics

Phytobezoare sind die häufigsten Bezoare, eine feste Ansammlung, die eine Magenverstopfung verursachen kann. Phytobezoare bestehen aus unverdaulichen Nahrungsfasern, die aus Früchten und Gemüse wie Rosinen, Pflaumen, Sellerie, Lauch und Ähnlichem stammen. (Source: Mayo Clinic.) 

In der Forschung wurde die Verabreichung von Coca‑Cola in verschiedenen Methoden durchgeführt. Die meisten Patienten tranken täglich Cola in einer Dosis von 500 ml bis 3 000 ml über einen Zeitraum von 24 Stunden bis zu sechs Wochen oder verwendeten 3 000 ml Cola als Spülung durch einen einzelnen oder doppelten nasogastralen Schlauch über einen Tag. Gleichzeitig kombinierten nur acht Patienten verschiedene Formen der Coca‑Cola‑Behandlung, indem sie Konsum, Injektion und Spülung nutzten.

Die Erfolgsrate der Anwendung von Cola als Auflösungstherapie in diesen Fällen beträgt 91,3 %. 50 % der Patienten lösten ihr Magen‑Phytobezoar mit einer einzigen Behandlung oder in Kombination mit anderen endoskopischen Techniken. Nur 4 der 46 Patienten benötigten eine chirurgische Behandlung.


In der Diskussion der Ergebnisse empfahlen die Forscher die Einnahme von Coca‑Cola als kostengünstige Lösung für Magen‑Phytobezoare, da sie sich als Behandlungsmethode bei über 90 % der Fälle als erfolgreich erwiesen hat.

Coca‑Cola‑Einnahme sollte die bevorzugte Behandlung sein, da weniger Endoskopien und Zubehör benötigt werden und Patienten kürzer im Krankenhaus bleiben. Darüber hinaus machen Verfügbarkeit, niedrige Kosten, schnelle Wirkung, einfache Anwendung und Sicherheit Coca‑Cola zu einer kostengünstigen Therapie für Magen‑Phytobezoare.

Alimentary Pharmacology and Therapeutics

(Source: Alimentary Pharmacology and Therapeutics)