Lucky Charms ist eine Frühstücksflockenmarke, die seit 1964 von General Mills hergestellt wird. Die Cerealien bestehen aus mehrfarbigen Marshmallows und geformten, zerdrückten Haferstücken, die jeweils einem von mehreren Gegenständen oder Symbolen ähneln, die mit Glück verbunden sind. Aber wie ist das Lucky‑Charms‑Cerealien‑Produkt entstanden?

John Holahan, ein Angestellter von General Mills, kam auf die Idee, nachdem er zum Lebensmittelgeschäft gegangen war und beschloss, Cheerios mit Krümeln von Brach’s Circus‑Erdnüssen zu mischen.

Die perfekte Kombination

General Mills stellte sein Team vor eine Herausforderung: ein einzigartiges neues Müsli zu entwerfen, das dieselbe Produktionskapazität wie zwei ihrer beliebten Cerealien, Wheaties und Cheerios, nutzt. Lucky Charms entstand, als einer der Produktentwickler experimentierte, Cheerios mit einer Leckerei namens Circus Peanuts zu mischen.

Die erste auf den Markt gebrachte Version war nicht das Lucky Charms, das die Amerikaner später kennen und lieben würden. Das Cerealien war nicht zuckerüberzogen und verkaufte sich nicht so gut, wie General Mills es beabsichtigt hatte. Der Verkauf stieg deutlich, als diese süße Schicht eingeführt wurde. Lucky Charms wurde dank der neuen Formel und einer verstärkten Marketingkampagne zu einem bekannten Namen.

Obwohl General Mills weitere Varianten von Lucky Charms entwickelt hat, blieb die ursprüngliche Formel unverändert. 2005 wurden Chocolate Lucky Charms eingeführt, und 2012 kamen Lucky Charms Marshmallow Treats in die Regale der Lebensmittelgeschäfte. (Quelle: Snack History)

Die ‘Lucky’‑Charms

Eine Werbefirma schlug vor, die Marshmallow‑Stückchen, oder marbits, wie sie 1968 als Marke bezeichnet wurden, in mehrfarbige Formen zu verwandeln. Sie ließen sich von Charme‑Armbändern inspirieren, die damals beliebt waren. Die ursprünglichen Lucky‑Charms‑Charms waren rosa Herzen, gelbe Monde, orange Sterne und grüne Kleeblätter. (Quelle: Snack History)

Lucky, der Leprechaun

Lucky Charms hatte schon immer ein fesselndes Maskottchen, einen Leprechaun namens L.C. Sir Charms, und Lucky the Leprechaun sind zwei Namen für denselben Leprechaun. Lucky war bis 1975 das nationale Maskottchen, bevor er in Neuengland durch eine Figur namens Waldo the Wizard ersetzt wurde. Waldo war ein freundlicher Zauberer, der etwas vergesslich sein konnte. Obwohl er in Marktforschungen gut abschnitt, setzte sich Lucky the Leprechaun durch und wurde schließlich wieder das nationale Maskottchen.

Arthur Anderson sprach Lucky the Leprechaun bis 1992, danach wurde er durch eine Reihe von Sprechern ersetzt, darunter Eric Bauza, Tex Brashear, Jason Graae, Doug Preis und Daniel Ross.

Lucky‑Charms‑Werbespots mit dem Leprechaun haben alle dasselbe Thema: Lucky setzt all seine magischen Fähigkeiten ein, um hungrige Kinder davon abzuhalten, sein Müsli zu stehlen, oder, wie er ruft, sie sind immer hinter mir, Lucky Charms.

General Mills kündigte 2008 an, dass Lucky’s Kräfte mit den Marbits von Lucky Charms verbunden sind. Das Herz verleiht dem Kobold die Fähigkeit, Dinge zum Leben zu erwecken, der Stern gibt ihm die Fähigkeit zu fliegen, und das Kleeblatt schenkt ihm Glück. Weitere magische Glücksbringer sind das Hufeisen, das Lucky ermöglicht, die Zeit zu beschleunigen. Der blaue Mond verleiht ihm Unsichtbarkeit, und die Ballons geben ihm die Fähigkeit, Dinge schweben zu lassen. (Quelle: Snack History)

Der Lucky‑Slogan

Lucky Charms hatte über viele Jahre hinweg einen charakteristischen Slogan: Frosted Lucky Charms; sie sind wunderbar köstlich, gesungen zu einem einfachen irischen Lied. Der erste Satz wurde normalerweise von Kindern gechantet, und der zweite von Lucky dem Kobold. Spätere Werbespots schmückten das Jingle mit Beschreibungen der Charms der jeweiligen Ära. (Quelle: Snack History)