Lufttemperatur ist eine Messung dafür, wie heiß oder kalt die Luft ist. In der Meteorologie wird sie auch als Oberflächentemperatur bezeichnet. Die Temperatur, die von einem Thermometer angezeigt wird, das der Luft ausgesetzt, aber vor direktem Sonnenlicht geschützt ist, nennt man Lufttemperatur. Aber wie wird die Lufttemperatur genau gemessen?
Thermometer werden verwendet, um die Lufttemperatur zu messen. Ein typisches Thermometer ist eine Glasstange mit einem sehr dünnen Rohr im Inneren. Die Flüssigkeit im Rohr wird von einem Reservoir oder einer Glaskugel am Fuß des Thermometers zugeführt. Die Flüssigkeit kann Quecksilber oder rot gefärbtes Alkohol sein.
Warum wird die Lufttemperatur im Schatten gemessen?
Temperaturen werden immer im Schatten gemessen, weil die Temperatur im Schatten die tatsächliche Lufttemperatur ist. Da klare Luft relativ transparent für Sonnenlicht ist, wird die Energie des Sonnenlichts beim Durchdringen klarer, wolkenfreier Luft nicht wesentlich absorbiert. Trifft das Sonnenlicht auf ein nichttransparentes Objekt, wie ein Thermometer, wird seine Energie in Wärme umgewandelt und das Objekt erwärmt sich. Ein Thermometer in direktem Sonnenlicht misst die Wärmeenergie der Sonne, nicht die tatsächliche Lufttemperatur. (Quelle: Chicago Tribune)
Welche anderen Methoden gibt es zur Messung der Lufttemperatur?
Temperatur ist das Energieniveau von Materie, das sich als Veränderung dieser Materie beobachten lässt. Temperatursensoren gibt es in verschiedenen Formen und Größen, aber sie haben alle eines gemeinsam: Sie messen die Temperatur, indem sie eine Veränderung einer physikalischen Eigenschaft erkennen. Hier sind einige weitere Methoden zur Messung der Lufttemperatur:
Thermoelemente
Thermoelemente sind Spannungsgeräte, die die Temperatur messen, indem sie die Spannung ändern. Die Ausgangsspannung des Thermoelements steigt mit steigender Temperatur, jedoch nicht unbedingt linear.
Das Thermoelement ist häufig in einem Metall- oder Keramikschutzgehäuse untergebracht, das es vor unterschiedlichen Umgebungen schützt. Metallummantelte Thermoelemente sind zudem mit mehreren äußeren Beschichtungen erhältlich, darunter Teflon, für den Einsatz in Säuren und ätzenden Festlösungen.
Widerstandsbasierte Temperaturmessgeräte
Elektrische Geräte werden ebenfalls zur Messung der Widerstandstemperatur verwendet. Anstatt, wie das Thermoelement, eine Spannung zu nutzen, nutzen sie eine andere Eigenschaft der Materie, die sich mit der Temperatur ändert – ihren Widerstand. Bei OMEGA Engineering, Inc. in Stamford, Conn., arbeiten wir mit zwei Widerstandsgeräten: metallischen Widerstandstemperaturgeräten (RTDs) und Thermistoren.
Infrarotsensoren
Kontaktlose Sensoren sind Infrarotsensoren. Zum Beispiel, wenn Sie einen typischen Infrarotsensor an die Vorderseite Ihres Schreibtisches halten, ohne ihn zu berühren. In diesem Fall wird der Sensor Ihnen die Temperatur des Schreibtisches anhand seiner Strahlung anzeigen – höchstwahrscheinlich 20 °C bei normaler Raumtemperatur.
Aufgrund von Verdunstung wird die kontaktlose Messung von Eiswasser leicht unter 0 °C liegen, wodurch die erwartete Temperaturanzeige gesenkt wird.
Bimetallische Geräte
Bimetallische Geräte nutzen die Ausdehnung von Metallen bei Erwärmung. In diesen Temperaturprüfgeräten sind zwei Metalle miteinander verbunden und mechanisch mit einem Zeiger gekoppelt. Eine Seite des Bimetallstreifens dehnt sich bei Erwärmung stärker aus als die andere. Wird der Zeiger entsprechend eingestellt, wird die Temperaturmessung angezeigt.
Thermometer
Thermometer sind bekannte Flüssigkeitsexpansionsgeräte, die ebenfalls zur Temperaturmessung verwendet werden. Im Allgemeinen werden sie in zwei Typen unterteilt: quecksilberbasierte und organische, meist rote, flüssigkeitsbasierte. Der Unterschied ist bedeutend, da quecksilberhaltige Geräte bestimmte Einschränkungen hinsichtlich des sicheren Transports oder Versands haben.
Da Quecksilber ein bekannter Umweltschadstoff ist, kann ein Bruch gefährlich sein. Vor dem Versand prüfen Sie die aktuellen Beschränkungen für den Lufttransport von Quecksilberprodukten.
(Quelle: WWD Magazine)
Bild von Forbes






