Alte DNA enthüllt komplexe Wanderungen der ersten Amerikaner
„Woher komme ich?“ Das ist vielleicht eine der grundlegendsten Fragen der Menschheit. Jetzt bieten drei Studien zu alter und moderner menschlicher DNA einige faszinierende Antworten, indem sie einen detaillierten neuen Blick auf die komplexe Besiedlung der Amerikas werfen.
Als moderne Menschen vor etwa 60.000 Jahren Afrika verließen, breiteten sie sich rasch über sechs Kontinente aus. Forschende können diese epische Migration im DNA‑Material von Menschen, die noch leben, und von längst Verstorbenen nachzeichnen, doch es fehlten genetische Daten aus Südamerika, dem letzten großen Halt auf dieser menschlichen Reise. Das Trio neuer Arbeiten – veröffentlicht heute in den Fachzeitschriften Science, Cell und Science Advances – erhöht die Zahl der sequenzierten Vollgenome der indigenen Völker Südamerikas, sowohl lebender als auch … Weiterlesen




