Die Präsidentschaftswahl 1936 in den Vereinigten Staaten war die 38. vierjährige Wahl und fand am Dienstag, dem 3. November 1936, statt. Während der Großen Depression besiegte der amtierende demokratische Präsident Franklin D. Roosevelt den republikanischen Gouverneur von Kansas, Alf Landon. Aber wussten Sie, warum diese Wahl besonders in die Geschichte eingegangen ist?

Die Präsidentschaftswahl 1936, bei der Roosevelt 98,49 % der gesamten Wahlmännerstimmen erhielt, war der höchste prozentuale Anteil an Wahlmännerstimmen, den ein Kandidat seit 1820 erzielt hat.

Der größte Präsidentschaftssieg

Die Präsidentschaftswahl 1936 wurde hauptsächlich zwischen Franklin Roosevelt von der Demokratischen Partei und Alf Landon von der Republikanischen Partei ausgetragen.

Franklin Roosevelt befreite die Wirtschaft während seiner Amtszeit fast aus dem Grab. Er half ihr durch Maßnahmen zur Linderung, Erholung und Reform. Das ist der Grund für den 8‑Stunden‑Arbeitstag, die Sozialversicherung und den Mindestlohn.

Die Menschen unterstützten Franklin Roosevelts Bemühungen, während die Depression anhielt. Er gewann die Wahl mit einem der bedeutendsten Vorsprünge in der amerikanischen Geschichte. Roosevelt erhielt 523 Wahlmännerstimmen, während Landon nur 8 bekam. Oha.

Roosevelts politische Gegner standen vor einer schwierigen Aufgabe, den beliebten Präsidenten zu stürzen. Die vergleichsweise konservative Republikanische Partei, auch bekannt als die Grand Old Party oder GOP, ging davon aus, dass die anhaltenden Depressionsbedingungen die Amerikaner gegen FDR wenden würden. Sie argumentierten, dass die New‑Deal‑Programme zwar beliebt sein könnten, die Große Depression jedoch weiterhin schwer über dem Land hing. Aus diesem Grund waren die Republikaner vorsichtig optimistisch. (Quelle: Study

Amerikas Hoffnung, der New Deal

Er begann im Wahljahr 1936 und im damaligen Amerika, obwohl das Land noch fest in den Fängen der Großen Depression war, und der demokratische Franklin D. Roosevelt sehr populär bei der Öffentlichkeit war. Ein Wahlplakat zeigte Roosevelts lächelndes Gesicht mit den Worten Ein echter Depression‑Buster. Um Roosevelt herum auf dem Plakat standen die Abkürzungen der zahlreichen Regierungsbehörden, die seine Administration zur Unterstützung der von der Depression Betroffenen gegründet hatte. Sein New‑Deal‑Reformprogramm war gleichbedeutend mit staatlichem Aktivismus und sollte Hoffnung und Hilfe nach Amerika bringen.

Millionen Menschen waren aufgrund der Großen Depression arbeitslos, obdachlos oder hungrig. Die Agrarpreise waren auf einem historischen Tiefstand. Banken hatten ihre Türen geschlossen. Arbeiter hatten kein Mitspracherecht. Die Lage war verzweifelt. Als FDR 1933 das Amt übernahm, schuf er Dutzende von New‑Deal‑Regierungsprogrammen, um diese Probleme anzugehen.

Die Republikanische Partei nominierte den Gouverneur von Kansas, Alfred Landon, als ihren Präsidentschaftskandidaten. Landon war liberaler als der Rest seiner Partei und unterstützte einige New‑Deal‑Programme. Gouverneur Landon hingegen war im Vergleich zu FDR moderat. 

Er betonte gängige Vorschläge zur Ausbalancierung des Bundeshaushalts. Der New Deal gab schnell öffentliche Mittel aus und reduzierte die Bürokratie. Die Republikaner waren optimistisch, weil Landon die Unterstützung einiger Mitglieder der Partei des Präsidenten hatte, insbesondere konservativer Demokraten, die glaubten, der New Deal sei zu weit gegangen. Landons Spitzname war „Alf“, was nicht gerade präsidentiell klingt.

Millionen von Menschen waren wegen der Großen Depression arbeitslos, obdachlos oder hungrig. Die Agrarpreise waren auf einem Allzeittief. Banken haben ihre Türen geschlossen. Arbeiter hatten kein Mitspracherecht. Die Lage war ernst. Als FDR 1933 das Amt übernahm, schuf er Dutzende von New‑Deal‑Regierungsprogrammen, um diese Probleme zu bewältigen.

Obwohl diese und andere Programme die Depression nicht beendeten, waren sie bei den meisten Amerikanern beliebt, gaben ihnen Hoffnung auf bessere Zeiten und zeigten, dass FDR alles tat, um ihnen in ihren dunkelsten Tagen zu helfen. (Quelle: Studie

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