Es ist fast ein Initiationsritus, ein Gespräch mit den Eltern darüber zu führen, auf rostige Nägel zu achten. Sie warnen dich vor den Gefahren von Rost, erklären das „Siehe etwas, sage etwas“-Protokoll für Gegenstände, die das Potenzial haben, dich zu durchstechen, und drohen mit harten Strafen bei Nichtbefolgung. Aber wusstest du, dass Rost nicht Tetanus verursacht?
Rost verursacht keinen Tetanus und ist in kleinen Mengen relativ sicher. Tetanus wird tatsächlich durch ein Bakterium namens Clostridium tetani verursacht, das in der Umwelt vorkommt; Boden, Staub und Dung.
Was ist Tetanus?
Tetanus ist eine gefährliche bakterielle Infektion, die das Nervensystem befällt und Muskelsteifheit im gesamten Körper verursacht. Da die Infektion häufig Muskelkontraktionen im Kiefer und Nacken hervorruft, wird sie auch als Kieferklemme bezeichnet. Sie kann jedoch auch auf andere Körperteile übergreifen.
Ohne Behandlung kann eine Tetanusinfektion tödlich verlaufen. Laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sind 10 bis 20 % der Tetanusinfektionen tödlich.
Tetanus ist ein medizinischer Notfall, der sofortige Hospitalisierung erfordert. Glücklicherweise kann Tetanus durch eine Impfung verhindert werden. Diese Impfung hält jedoch nicht ewig. Tetanus‑Auffrischungsimpfungen sind alle zehn Jahre nötig, um die Immunität aufrechtzuerhalten.
Tetanus ist in den Vereinigten Staaten selten, weil die Impfung weit verbreitet ist. In Ländern, die noch robuste Impfprogramme benötigen, ist er häufiger. (Quelle: Healthline)
Was verursacht Tetanus?
Tetanus wird durch das Bakterium Clostridium tetani verursacht. Bakteriensporen finden sich in Staub, Schmutz und tierischen Exkrementen. Sporen sind kleine Fortpflanzungskörper, die bestimmte Organismen produzieren. Sie sind häufig widerstandsfähig gegenüber harten Umweltbedingungen wie hoher Hitze.
Wenn diese Sporen durch einen Schnitt oder eine tiefe Wunde in den Blutkreislauf gelangen, können sie eine Person infizieren. Die Bakteriensporen verbreiten sich dann im zentralen Nervensystem und produzieren Tetanospasmin, ein Toxin. Dieses Gift verhindert, dass Nervensignale vom Rückenmark zu den Muskeln gelangen. Das kann zu schweren Muskelkrämpfen führen.
Tetanusinfektionen wurden mit den folgenden in Verbindung gebracht:
- Verletzungen durch Quetschen
- Verletzungen mit abgestorbenem Gewebe
- Verbrennungen
- Wunden, die durch Piercings, Tattoos, injizierenden Drogenkonsum oder Verletzungen verursacht wurden
- Wunden, die mit Schmutz, Fäkalien oder Speichel kontaminiert sind
(Quelle: Healthline)
Was sind die Symptome von Tetanus?
Tetanus betrifft die Nerven, die Ihre Muskeln steuern, und erschwert das Schlucken. Sie können auch Muskelkrämpfe und Steifheit erleben, insbesondere im Kiefer, Bauch, Brust, Rücken und Nacken.
Weitere typische Tetanus‑Symptome sind:
- Schneller Herzschlag
- Fieber
- Schwitzen
- Erhöhter Blutdruck
Die Inkubationszeit liegt zwischen der Exposition gegenüber den Bakterien und dem Ausbruch der Krankheit und beträgt 3 bis 21 Tage. Symptome treten in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach der Erstinfektion auf. Infektionen, die sich schnell nach der Exposition entwickeln, sind meist schwerer und haben eine schlechte Prognose. (Quelle: Healthline)
Wie wird Tetanus diagnostiziert?
Ihr Arzt wird eine körperliche Untersuchung durchführen, um nach Tetanus‑Symptomen wie Muskelsteifheit und schmerzhaften Krämpfen zu suchen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten wird Tetanus normalerweise nicht durch Laboruntersuchungen diagnostiziert. Ihr Arzt kann jedoch Laboruntersuchungen anordnen, um Krankheiten mit ähnlichen Symptomen auszuschließen. Meningitis, eine bakterielle Infektion, die Gehirn und Rückenmark betrifft, und Tollwut, eine virale Infektion, die zu einer Schwellung des Gehirns führt, sind zwei Beispiele.
Ihr Arzt wird auch Ihre Impfgeschichte nutzen, um eine Tetanus‑Diagnose zu stellen. Sie haben ein höheres Risiko für Tetanus, wenn Sie nicht geimpft sind oder eine Auffrischimpfung überfällig ist. (Quelle: Healthline)






