Basierend auf dem Bestsellerroman Cyborg lief The Six Million Dollar Man erfolgreich fünf Staffeln und war bei vielen sehr beliebt. Beim Dreh der vierten Staffel der Sci‑Fi‑Show stieß die Crew auf ein schockierendes Set‑Piece, das nicht das war, was es zu sein schien.
Die Crew von Six Million Dollar Man war entsetzt, als sie die Leiche von Elmer McCurdy entdeckte, einem Gesetzlosen, dessen Körper zunächst in einer öffentlichen Ausstellung von Verbrecherleichen verwendet wurde.
Die surreale Entdeckung von Six Million Dollar Man
Basierend auf dem Bestsellerbuch Cyborg, geschrieben von Martin Caidin und 1972 veröffentlicht, ist The Six Million Dollar Man eine amerikanische Science‑Fiction‑Fernsehserie, die aus den erfolgreichen ersten Adaptionen von Cyborg hervorging.
The Six Million Dollar Man lief fünf Staffeln von 1974 bis 1978. Mit Lee Majors, Richard Anderson und Martin Brooks in den Hauptrollen wurden sie vor allem durch ihre Rollen in der Sci‑Fi‑Show bekannt.
Steve Austin, der Protagonist, ist ein Cyborg, der zum Geheimagenten des Office of Scientific Intelligence wird. Mit den übermenschlichen Kräften, die er durch seine Umwandlung zum Cyborg erhalten hat, erfüllt er seine Missionen erfolgreich. (Quelle: Mental Itch)
Bei einer Drehsitzung kurz vor Weihnachten 1976 blieb die Crew von The Six Million Dollar Man im Queen’s Park, Long Beach, Kalifornien, um eine Episode für ihre vierte Staffel, Carnival of Spies, zu drehen. Das Team musste den Cyborg‑Protagonisten beim Kampf gegen böse deutsche Spione filmen. Beim Dreh im Laff in the Dark-Spukhaus enthielt das Set verstreute automatische Requisiten für plötzlich auftretende Schreckmomente.
Ein eher seltsames, dünn aussehendes neonorangefarbenes Dummy versteckte sich in einer hinteren Ecke des Spukhauses und hing vier Jahre lang am Galgen mit einem Henkerstrick, bevor es als Requisite verwendet wurde. Während der Drehsitzung kollidierten einige Passagierwagen mit dem zuvor genannten Prop, als der Szenenbildner versuchte, das Dummy zu inszenieren, wodurch es in die Luft schwang und sein Wacharm vom Körper abbrach.
Bei genauerer Untersuchung des Wacharms sah die Crew einen menschlichen Knochen unter der gealterten Haut und erkannte, dass das Dummy keine Wachspuppe, sondern die Überreste von Elmer McCurdys Leiche war. (Quelle: Ripley’s)
Elmer McCurdy und die Geschichte seiner Leiche
Elmer McCurdys Leiche hatte eine bizarre und ereignisreiche Reise, bevor sie im Laff in the Dark-Spukhaus endete. Als uneheliches Kind 1880 geboren, stürzte sich Elmer McCurdy nach dem Erfahren seiner Herkunft in Alkohol und illegale Aktivitäten.
Nachdem er sich einer Räuberbande angeschlossen hatte, raubte McCurdy zunächst Banken, bevor er 1911 Zugräuber wurde. Nachdem er von einem Zug nur 40 $, zwei Whiskeykrüge und zwei Bierfässer gestohlen hatte, versteckte sich McCurdy in einer Scheune, wo er sich mit zahlreichen alkoholischen Getränken lockerte.
Von da an kam ein Sheriff‑Posse‑Team auf ihn zu, und sie schossen einander eine Stunde lang nieder, bevor McCurdy an einem Schuss direkt ins Herz starb. Nach dem Einbalsamierungsprozess wurde seine Leiche Teil einer öffentlichen Ausstellung eines Bestattungsunternehmens, die die Leichen von Pferdedieben und Zugräubern zeigte.
Vier Jahre waren vergangen, als ein Mann, der behauptete, ein Verwandter McCurdys zu sein, die Rückgabe seiner Leiche verlangte. Als Schwindler entlarvt, benutzte der Mann McCurdys Leiche als Seitenattraktion, was die Leiche schließlich ins Verbrechensmuseum brachte. Seine Leiche geriet bald in Vergessenheit, da sie von Bundesstaat zu Bundesstaat als Seitenattraktion weitergereicht wurde, oft für eine Pappmaché‑Puppe oder eine Wachspuppe gehalten. (Quelle: Dusty Old Thing)






