Irene Joliot-Curie wurde am 12. September 1897 geboren. Sie war eine französische Chemikerin, Physikerin und Politikerin. Wie ihre Mutter war Curie ein weltberühmtes Genie der Wissenschaft. Sie hat so viele großartige Dinge erreicht, darunter einen Nobelpreis und mehrere Auszeichnungen. Aber hat sie ihrem Namen wirklich gerecht geworden?

Irene Curie und ihr Ehemann gewannen den Nobelpreis 30 Jahre, nachdem Curies Eltern ihre Auszeichnung erhalten hatten. Ihre Entdeckung basierte auf der Entdeckung künstlicher Radioaktivität. Sie starb an einer Überdosierung durch Strahlung. Auch ihre Kinder sind prominente Wissenschaftler.

Irene Curies frühes Leben und Ausbildung

Irene Joliot-Curie wurde 1897 in Paris, Frankreich, geboren und war die erste von Marie und Pierres beiden Töchtern. Sie verloren ihren Vater 1906 bei einem Unfall mit einem von Pferden gezogenen Wagen und Marie blieb allein, um sie zu erziehen. 

Bildung war ihrer Mutter wichtig und Irens Ausbildung begann an einer Schule in der Nähe des Pariser Observatoriums. Diese gewählte Akademie hatte ein anspruchsvolleres Curriculum als die Schule in der Nähe von Curies Haus. 1906 war klar, dass Irene talentiert in Mathematik war, und ihre Mutter beschloss, sich darauf zu konzentrieren, anstatt sie in die öffentliche Schule zu schicken. 

Irens Mutter schloss sich mit einer Reihe bedeutender französischer Gelehrter zusammen, darunter der renommierte französische Physiker Paul Langevin, um The Cooperative zu gründen, das eine persönliche Versammlung von neun Studenten umfasste, die Kinder der herausragendsten Akademiker Frankreichs waren. (Quelle: Der Nobelpreis)

Irene Curies Privatleben

Irene Curie beschloss, ihren Nachnamen nach ihrer Heirat 1926 zu Joliot-Curie zu verbinden. Die Joliot-Curies hatten zwei Kinder, Helene, geboren elf Monate nach der Hochzeit, und Pierre, geboren 1932. 

Zwischen 1941 und 1943, während des Zweiten Weltkriegs, erkrankte Curie an Tuberkulose und musste Zeit in der Schweiz zur Genesung verbringen. In Bezug auf ihre eigene Gesundheit sowie die Qual, dass ihr Mann im Widerstand gegen die Deutschen war, belastete ihr Wohlbefinden.

Sie unternahm mehrere riskante Besuche nach Frankreich und wurde dabei mehr als einmal von deutschen Truppen an der Schweizer Grenze festgehalten. Schließlich entschied Curie 1944, ihre Kinder mit in die Schweiz zu nehmen, da es für ihre Familie sehr gefährlich war, in Frankreich zu bleiben. (Quelle: Woodrow)

Irene Curies bemerkenswerte Entdeckung im Bereich der Radiologie

Als sie 1924 kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion stand, wurde Curie gebeten, dem jungen Chemieingenieur Frédéric Joliot die genauen Labortechniken für die radiochemische Forschung zu vermitteln. Zwei Jahre später heiratete sie Joliot.

1928 integrierten Curie und ihr Mann Joliot ihre Forschungsarbeiten in das Studium atomarer Kerne. Bis 1932 hatte das Paar vollen Zugang zu dem Polonium von Curies Mutter. Experimente wurden mit Gammastrahlung durchgeführt, um das Positron zu identifizieren. Das Paar konnte sowohl das Positron als auch das Neutron identifizieren, konnte jedoch die Bedeutung ihrer Ergebnisse nicht entschlüsseln. Die Entdeckungen wurden anschließend von Carl David Anderson und James Chadwick beansprucht.

1933 waren das Paar die Ersten, die die genaue Masse des Neutrons berechneten und schließlich ihren Namen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft erhielten. Ihr Durchhaltevermögen führte zu den ersten künstlich entdeckten radioaktiven Atomen. Dies ebnete den Weg für mehrere medizinische Fortschritte, insbesondere im Kampf gegen Krebs.

Das Paar wurde 1935 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. (Quelle: Woodrow)