An einem Flughafen ziehen die meisten Menschen ihr rollendes Gepäck hinter sich her. Es ist in verschiedenen Größen erhältlich und in der Regel so gebaut, dass es den Belastungen von Gepäcktransportsystemen standhält. Es ist ideal für Geschäftsreisen, Familienbesuche, Ausflüge und Städtereisen. Aber wann wurde der Rollkoffer erfunden?
Der Rollkoffer erschien 1972. Bernard D. Sadow entwarf ihn, um ihn mit einer Leine zu ziehen, wodurch Reisende tragbares Gepäck ablegen konnten.
Die Geschichte des Rollkoffers
Bernard D. Sadow, ein ehemaliger Vizepräsident eines Massachusetts‑Gepäckunternehmens, entwarf vor 50 Jahren den ersten Rollkoffer. Sadows Design beseitigte die Notwendigkeit, dass Reisende einen schweren Koffer am Griff tragen mussten. Als Sadow ihn 1972 patentieren ließ, saß das Rollgepäck auf Rädern und wurde am Flughafen mit einem Riemen geschoben.
Als Macy’s das Inventar kaufte und eine Marketingkampagne startete, in der seine Innovation als das „gleitende Gepäck“ bezeichnet wurde, gewann das Rollgepäck an Popularität. Das Design hatte jedoch Mängel, da es häufig umkippte oder die Knöchel des Trägers stieß. Während diese Ärgernisse den gelegentlichen Passagier vielleicht nicht störten, ärgerten sie das Flughafenpersonal, das es leid war, ihr sperriges Handgepäck durch den Flughafen zu schleppen. Der Northwest Airlines 747‑Pilot Robert Plath war besonders verärgert und begann, an der Idee zu tüfteln. Schließlich entwickelte er das Rollaboard. (Quelle: Travel Pro)
Vor‑ und Nachteile des Rollkoffers
Ein Gepäckstück wird als Rollerbag bezeichnet, wenn es zwei Räder hat und in einem 45‑Grad‑Winkel gezogen wird. Folglich belasten die Rollen auch Ihre Handgelenke und können, je nach Gewicht der Tasche, die Sie mit einem Arm schieben, zu Rückenschmerzen führen.
Allerdings sind Rollen auf unebenem Untergrund zuverlässiger. Sie werden wahrscheinlich nicht hängen bleiben oder beschädigt werden, wenn Sie sie über Steine, Spalten, Kopfsteinpflaster und Ähnliches rollen. Da sie nicht so viele Bewegungen zulassen wie ein Spinner, sind die Räder der Rollen langlebiger. Die meisten Rollenräder sind in das Gepäck integriert, was die Belastung reduziert und es äußerst unwahrscheinlich macht, dass sie brechen.
Andererseits bewegen sich Rollen nur in die Richtung, in die Sie sie ziehen, wegen ihrer starren Räder. Sie rollen nicht seitlich, und das Zurückschieben des Koffers funktioniert selten, es sei denn, es steht eine Katastrophe bevor. Da das Gepäck zudem hinter Ihnen und außer Sicht ist, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Tasche an etwas hängen bleibt, wenn Sie eine Ecke runden, Menschen überfahren oder Menschen stolpern lassen, weil Sie jede Bewegung nicht überwachen können. Die gute Nachricht ist, dass es nicht wegrollt, wenn Sie in einem Shuttle oder einer Straßenbahn sind! (Quelle: The Manual)
Die besten Gepäckräder
Gepäckräder sind ein wesentlicher Bestandteil jedes rollenden Gepäcks. Gepäck mit kaputten Rädern hat seinen Hauptvorteil verloren.
Sie können die Räder reparieren lassen, wenn Sie ein seriöses Gepäckreparaturunternehmen finden. Das kann schwierig oder unpraktisch sein, wenn die Räder während des Urlaubs brechen.
Die Reparatur von Kofferrädern ist ebenfalls kostenintensiv, und Sie könnten ein neues Gepäckstück kaufen, anstatt ein altes und abgenutztes zu reparieren.
Da weiche Materialien bei wiederholtem Gebrauch verbiegen oder verformen können, sind starre Materialien überlegen.
Die besten Gepäckräder sind Polyurethan‑Inline‑Skate‑Räder, ein hochresistenter, flexibler Kunststoff. Sie sind die robustesten und langlebigsten Räder, die es heute auf dem Markt gibt.
Gummi und verschiedene Kunststoffe werden ebenfalls in Kofferrädern verwendet. Diese Materialien neigen dazu, zu früh zu verschleißen oder einen übermäßigen Rollwiderstand zu haben. (Quelle: B for Bag)


