Die Filmklassifizierungssysteme der Motion Picture Association sind unverzichtbar, wenn es darum geht zu wissen, für wen der Film gedacht ist. Die Bewertungskategorien umfassen; Rated G, Rated PG, Rated PG-13, Rated R, und Rated X. Aber wussten Sie, dass Twister, ein Katastrophenfilm aus dem Jahr 1996, versucht hat, Menschen jeden Alters anzusprechen, aber dennoch als PG-13 eingestuft wurde?
Twister, ein 1996 veröffentlichter Film, wurde wegen seiner intensiven Darstellung von sehr schlechtem Wetter mit PG-13 bewertet. Die Vereinigung glaubte, dass Kinder unter zehn Jahren zu ängstlich sein könnten, um diesen Film zu sehen.
Die Handlung und Produktion des Twister-Films
Twister ist ein epischer amerikanischer Katastrophenfilm aus dem Jahr 1996, inszeniert von Jan de Bont und basierend auf einem Drehbuch von Michael Crichton und Anne-Marie Martin. Produziert wurde er von Crichton, Kathleen Kennedy und Ian Bryce, mit den ausführenden Produzenten Steven Spielberg, Walter Parkes, Laurie MacDonald und Gerald R. Molen.
Helen Hunt, Bill Paxton, Jami Gertz, Cary Elwes und Philip Seymour Hoffman spielen eine Gruppe von temperamentvollen Sturmjägern, die versuchen, ein Tornado‑Forschungsgerät während eines schweren Tornadoausbruchs in Oklahoma einzusetzen. (Quelle: Koko News 5)
Der Film konzentriert sich auf drei Charaktere: Dr. Melissa Reeves, Jo und Bill Harding. Jo und Bill sind ein getrennt lebendes, meteorologie‑besessenes Paar, das ständig in den Wolken schwebt, besonders wenn es sich schnell gegen den Uhrzeigersinn dreht.
Bills neue Liebe, Melissa, ist Sexualtherapeutin und hält es für sinnlos, den Truck kopfüber in einen Tornado zu steuern. Die ersten zehn Minuten dienen dazu, ihre Situation zu etablieren. Danach sehen wir Trichterjäger, einige begeistert, andere nur mitlaufend, die einem Twister nach dem anderen folgen, während sie versuchen, ihr neuestes Tornado‑Forschungsgerät und ihre problematischen Beziehungen in Schwung zu bringen.
Twister liefert die typische Katastrophenfilm‑Formel: kleine Handlung und große Action. Fügt man noch hochmoderne Bild‑ und Toneffekte hinzu, die in den frühen 1970er‑Jahren noch nicht einmal in Betracht gezogen wurden, hat man eher ein Gruselkabinett als einen Film. (Quelle: Parent Previews)
Der Film spielte weltweit etwa $495 Millionen ein und war damit der zweiterfolgreichste Film des Jahres 1996, mit geschätzten 54,7 Millionen verkauften Eintrittskarten in den Vereinigten Staaten. Kritiker gaben ihm gemischte bis positive Bewertungen, wobei einige die visuellen Effekte und das Sounddesign lobten und andere das Drehbuch kritisierten. Der Film wurde für die Academy Awards in den Kategorien Beste visuelle Effekte und Sound nominiert, verlor jedoch gegen Independence Day und The English Patient. (Quelle: Box Office Mojo)
Warum wurde er mit PG-13 bewertet?
Dieser Film versucht, Menschen jeden Alters anzusprechen, aber die extremen Wetterbedingungen könnten einige kleine Kinder dazu bringen, bei einem Luftzug, der durch ihr Schlafzimmerfenster weht, in Deckung zu flüchten.
Allerdings enthält der Film unnötige vulgäre Sprache, was für junge und erwachsene Zuschauer noch besorgniserregender ist. Es muss einen anderen Weg geben, Ärger und Angst auszudrücken, ohne in jedem zweiten Satz zu fluchen.
Ein weiterer Punkt ist, dass Dr. Melissa Reeves‘ Beruf es erfordert, jederzeit und überall intime, detaillierte sexuelle Gespräche zu führen, zum Beispiel über ihr Handy, während das Fahrzeug in die Zone gesogen wird.
Während die Handlungen jener Überlebensfilme aus der Disco‑Ära ebenso schlecht waren, hatten sie meist eine große Besetzung mit einigen bekannten Gesichtern. Dieser hat sich weder beim Drehbuch noch beim Promi‑Appeal wesentlich verbessert. Das bedeutet, wir warten immer noch auf den magischen Moment, in dem alle Elemente zusammenkommen, um eine gute Geschichte mit einer Darstellung von Zerstörung zu schaffen. Dann hätten wir einen Katastrophenfilm mit einer neuen Wendung. (Quelle: Parent Previews)




