Eine Lotterie ist eine Form des Glücksspiels, bei der Zahlen zufällig für einen Preis gezogen werden. Einige Regierungen verbieten Lotterien, während andere sie so stark unterstützen, dass sie eine nationale oder staatliche Lotterie abhalten. Regierungen regulieren Lotteriespiele häufig bis zu einem gewissen Grad. Die gängigste Regel ist, dass Lotterielose nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen und Verkäufer eine Lizenz zum Verkauf besitzen müssen. Aber wusstest du, dass eine Kellnerin, die ein Gewinnlos erhalten hat, dadurch enorme Schwierigkeiten erlebte?
Tonda Dickerson, eine Kellnerin, die ein Gewinnlos als Trinkgeld erhielt. Der Jackpot betrug 10.000.000 $. Sie wurde von ihren Kolleginnen verklagt, die einen Anteil am Gewinn forderten, sowie von der Person, die ihr das Los gab und ein Fahrzeug verlangte, und sie wurde vom Finanzamt verfolgt, das eine Schenkungssteuer forderte.
Die Ein‑in‑eine‑Million‑Gelegenheit
Am 7. März 1999 beendete der Gast Edward Seward seine günstige Mahlzeit und überreichte Tonda als Trinkgeld ein Lotterielos für eine Ziehung in Florida. Es war für Seward ein einfacher Weg, ein paar Dollar zu hinterlassen, aber es war ein Wendepunkt für Tonda.
Die Ergebnisse wurden am Sonntag, dem 13. März, bekannt gegeben, und die Frau aus Alabama stellte fest, dass sie einen gewaltigen Jackpot von 10 Millionen $ gewonnen hatte, der laut dem Daily Star inzwischen etwa 16,4 Millionen $ wert ist.
Sie entschied sich, 375.000 $ über 30 Jahre zu erhalten, kündigte bei Waffle House und überlegte ihre nächsten Schritte. Tondas Kolleginnen hingegen hatten einen anderen Plan.
Sie beschuldigten sie, ihr Versprechen gegenüber den anderen Kellnerinnen, etwaige Gewinne aus dem von Seward übergebenen Lotterielos zu teilen, gebrochen zu haben. Weniger als einen Monat nach dem Gewinn wurde Tonda von vier Waffle‑House‑Kellnerinnen auf mehrere Millionen Dollar verklagt.
Tonda erzählte einem Paar im Restaurant von einer Vereinbarung, die sie mit anderen Kellnerinnen getroffen hatte, um den Jackpot zu teilen. Sie lehnte ein gerichtliches Angebot ab, 3 Millionen $ zu behalten, und investierte das Geld stattdessen in ein Familienunternehmen, das sie gerade gegründet hatte.
Glücklicherweise hob das Oberste Gericht von Alabama im Jahr 2000 die frühere Entscheidung auf und bezeichnete die Vereinbarung der Waffle‑House‑Kellnerinnen als illegales Glücksspiel. Doch Seward, der Mann, der ihr das Los gab, tauchte wieder auf und behauptete, Tonda habe versprochen, ihm einen neuen LKW zu kaufen, falls sie gewinnt. Ihre Anwälte, wie die anderen, behaupteten, es sei nur eine beiläufige Bemerkung gewesen. (Quelle: The Sun)
Ein Jahrzehnt voller Klagen, Schießereien und versuchter Entführung
Tondas Ex‑Ehemann Stacy Martin entführte sie und fuhr sie zu einem abgelegenen Bootssteg im Jackson County, Nord‑Alabama, nur wenige Tage nachdem Sewards Anspruch abgelehnt worden war. Er weigerte sich, Tondas klingelndes Festnetztelefon zu beantworten, bewaffnet mit einer 22‑Kaliber‑Pistole.
Sie schnappte sich seine Waffe und schoss ihm in die Brust, als er schließlich nachgab. Stacy wurde ins Krankenhaus gebracht, aber es wurden keine Anklagen gegen irgendjemanden wegen des bizarren Entführungs‑ und Schießvorfalls erhoben.
Tonda jedoch wurde nicht entlastet. In den nächsten 12 Jahren wurde sie verfolgt, um 1 Million Dollar an Schenkungssteuern zusätzlich zu ihren hohen Einkommenssteuern zu zahlen.
Laut Forbes entschied ein Gericht 2012, dass sie Steuern auf ihre Jackpot‑Gewinne zahlen muss, aber anstatt den Gesamtbetrag zu zahlen, wurde ihr gesagt, einen Prozentsatz des Schenkungsanteils zu zahlen, der 1.119.347,90 $ betrug.
Tonda konnte den Großteil ihrer Gewinne behalten, den sie an ihre Familie verteilte. (Quelle: The Sun)
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