Eine Spermienbank ist eine Einrichtung oder ein Unternehmen, das menschliches Sperma kauft, lagert und verkauft. Männer, die als Samenspender bekannt sind, erzeugen und verkaufen Sperma. Das Sperma wird von jemand anderem oder für jemanden anderen gekauft, um eine Schwangerschaft oder mehrere Schwangerschaften zu erreichen, die nicht durch einen Sexualpartner entstehen. Spendersperma ist Sperma, das von einem Samenspender verkauft wird. Aber was ist mit der rätselhaften Nobelpreis‑Spermienbank geschehen?
Eine Gruppe richtete eine Spermienbank ein, die ausschließlich das Sperma von Nobelpreisträgern enthielt, um die nächste Generation von Genies zu züchten.
Die Geschichte der Spermienbank
Ein Mann namens Montegazza war 1866 der Erste, der Banken für gefrorenes menschliches Sperma voraussehen konnte. Er schlug vor, dass ein im Krieg sterbender Mann einen rechtlichen Erben zeugen könnte, indem sein Sperma eingefroren und zu Hause gelagert wird. Obwohl es etwa 150 Jahre dauerte, wurde Montegazzas Idee während der Golfkriege 1992 Wirklichkeit. Militärangehörige konnten; einige entschieden sich, Spermaproben einzufrieren und zu sichern, bevor sie in den Kampf zogen.
Wissenschaftler entdeckten zwischen 1938 und 1945, dass Sperma das Einfrieren und Lagerungstemperaturen von bis zu -321 Grad Fahrenheit überleben kann. Aber zu überleben ist das eine; sich während des Befruchtungsprozesses angemessen zu verhalten, ist etwas ganz anderes.
Der erste bedeutende Fortschritt auf diesem Gebiet trat 1949 auf, als A.S. Parkes und zwei britische Wissenschaftler ein Verfahren entwickelten, um Sperma während des Einfrierens mit einer sirupartigen Flüssigkeit namens Glycerin zu schützen. Dr. Jerome K. Sherman, ein amerikanischer Pionier der Spermienkryokonservierung, verbesserte das Verfahren 1953 weiter.
Die Entdeckung, die 1963 auf dem 11. Internationalen Kongress für Genetik vorgestellt wurde, weckte Interesse an der Idee von Spermienbanken. Ein Jahrzehnt später, Anfang der 1970er Jahre, wurde die erste kommerzielle Spermienbank eröffnet. (Quelle: Cryobank)
Wer begann, das Sperma von Nobelpreisträgern zu sammeln?
Graham, Obert Klark, wurde am 9. Juni 1906 geboren und starb am 13. Februar 1997. Er war ein amerikanischer Eugeniker und Geschäftsmann, der durch die Herstellung von unzerbrechlichen Kunststoff‑Brillengläsern Millionen verdiente. Später gründete er das Repository for Germinal Choice, eine Geniespermienbank, um ein Eugenikprogramm einzuführen. Graham gründete 1980 die Nobel‑Spermienbank.
Ursprünglich beabsichtigte Graham’s, nur Spermien von Nobelpreisträgern zu erhalten, aber die Knappheit an Spendern und die geringe Lebensfähigkeit ihrer Spermien zwangen Graham’s, ein breiteres Kriterienset festzulegen. Diese Kriterien waren umfangreich und streng: Zum Beispiel mussten Spermienempfänger verheiratet sein und einen außergewöhnlich hohen IQ besitzen. Dennoch lockerte die Bank schließlich diese Regelung, um sowohl Athleten als auch Intellektuelle als Spender zu rekrutieren. Bis 1983 hatte Graham’s Spermienbank 19 wiederholte Genie‑Spender, darunter den Nobelpreisträger William Bradford Shockley, einen Befürworter der Eugenik und Empfänger des Nobelpreises für Physik 1956, sowie zwei anonyme Nobelpreisträger. Die Bank schloss 1999, zwei Jahre nach dem Tod ihres Gründers.
Sie hatte insgesamt 218 Nachkommen hervorgebracht. Graham’s übergeordnete Ziele waren die genetische Verbesserung der Menschheit und die Förderung frisch gezeugter Genies. Diese Form der positiven Eugenik zielte darauf ab, die Anzahl fitter Individuen in einer Population durch selektive Zucht zu erhöhen. Andererseits löste Graham’s Geniesamenbank Empörung aus. Allerdings erfüllten nicht alle Spender und Empfänger Graham’s strenge Kriterien aufgrund fehlender praktischer Screening‑Tools. (Quelle: DB Pedia)






