Ein E-Book ist ein Text, der so formatiert wurde, dass er auf einem Computer oder Handgerät gelesen werden kann. Viele im Druck verfügbare Titel können ebenfalls als E-Books gelesen werden, darunter Bestseller‑Fiktion, Klassiker und Nachschlagewerke. Obwohl ein E-Book sehr komfortabel und einfach zu benutzen ist und auf jedem beliebigen Gerät gespeichert werden kann, übertreffen physische Bücher nach wie vor E-Books auf dem Markt.

Laut Statistiken lieben es die Menschen, das Gelesene zu präsentieren; Bibliophile wollen ein Verzeichnis dessen, was sie gelesen haben, und zeigen es gerne der Welt. Es ist wie eine zusätzliche Dekoration für ihr Zuhause oder Büro.

Eine kurze Geschichte der E-Books

E-Books, oder elektronische Bücher, sind eine einfache, bequeme und durchgehend moderne Methode, Literatur und textbasierte Informationen zu nutzen.

Das Konzept eines elektronischen Buches wurde entwickelt, als Taschenbücher 1930 erstmals in den Regalen erschienen. Nachdem er seinen ersten talkie gesehen hatte, hatte der Schriftsteller Bob Brown die Idee für einen E-Reader, der es Lesern ermöglichen würde, Bücher auf einem Bildschirm zu lesen, ähnlich wie ein Film mit Ton. Er nannte dieses Konzept readies, ein Wortspiel zu talkies.

Dieses fiktive readies-Konzept würde es Lesern ermöglichen, Bücher viel schneller zu lesen, als es mit gedruckten Büchern möglich wäre. Browns Vision würde nicht nur Bücher in digitale Dateien umwandeln, sondern auch alltägliche Wörter durch zahlreiche Portmanteau‑Symbole ersetzen und neue Arten von Interpunktion verwenden, um Aktion oder Bewegung zu simulieren. 

Als schließlich e-Reading‑Geräte und E-Books erfunden wurden, fanden diese Schnelllese‑Ideen keinen Anklang, aber die Idee, Bücher elektronisch zu lesen, setzte sich durch.

Die E Ink Corporation entwickelte 1997 eine Technologie, die digitalen Bildschirmen ermöglichte, Licht wie gewöhnliches Papier ohne Hintergrundbeleuchtung zu reflektieren. Das Rocket E-Book war das erste kommerziell erhältliche E-Reader‑Gerät, das diese Technologie nutzte. 

Mehrere andere Hersteller nutzten diese Technologie schließlich, um neue E-Reader‑Geräte zu schaffen, darunter das Amazon Kindle, das 2007 veröffentlicht wurde und schnell zum weltweit beliebtesten E-Reader wurde. (Quelle: CNBC)

Aber warum bevorzugen Menschen immer noch physische Bücher?

E-Books haben sowohl Vor- als auch Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen Printbüchern. Der Hauptvorteil von E-Books besteht darin, dass sie dem Nutzer ermöglichen, viele Bücher auf wenig Raum zu speichern. 

Das vereinfacht das Reisen mit Lesematerial erheblich. Viele E-Reader-Geräte verfügen zudem über eine eingebaute Lichtquelle, die das Lesen im Dunkeln wesentlich erleichtert.

Dennoch bevorzugen viele Menschen nach wie vor traditionelle Printbücher. Einige bevorzugen Papierbücher, weil sie ein taktileres Gefühl vermitteln. Andere lehnen E-Books ab, weil einige Verlage Digital Rights Management (DRM) darauf anwenden. 

Weitere befürchten, dass beim Herunterladen und Lesen von E-Books ihre Privatsphäre gefährdet werden könnte, da Informationen über die gelesenen Bücher gesammelt und gespeichert werden.

Ich denke, die E-Book-Blase ist etwas geplatzt, die Verkäufe stagnieren, und ich finde das physische Objekt sehr ansprechend. Verlage produzieren unglaublich schöne Bücher, sodass die Cover‑Designs oft prachtvoll sind – sie sind wunderschöne Objekte.

Meryl Halls, Geschäftsführerin der Bookseller’s Association UK

 (Source: CNBC)