Das mangelnde Vertrauen des Volkes in den neuen Kaiser der Qin‑Dynastie besiegelte ihr Ende, wobei der Aufstand von Chen Sheng und Wu Guang einer der vielen Aufstände war, die während der Herrschaft der Qin stattfanden. 

Das strenge Gesetz der Qin‑Dynastie, das verspätete Ankömmlinge zum Tode verurteilte, schürte den Zorn der Bauern und löste den Revolutionsdrang der Bauern aus, da Rebellion dieselbe Strafe wie Verspätung hatte.

Die Qin‑Dynastie

Obwohl die Qin‑Dynastie nur einen kurzen Zeitraum von 221 bis 206 v. Chr. bestand, haben sie bereits die nachfolgenden Dynastien durch ihr angesehenes Erbe beeinflusst. Die Qin‑Dynastie wurde die erste, die ein ganzes Reich innerhalb Chinas aufbaute, und seit 230 v. Chr. dominierten sie bereits viele Staaten der Zhou‑Dynastie.

Die Führer der Qin‑Dynastie hatten keinerlei Zweifel an sich selbst, da sie glaubten, die wahren Nachfolger der Zhou‑Staaten zu sein. Ihr Durchhaltevermögen half ihnen, die Jahrhunderte zu überstehen, indem sie ihre politischen und diplomatischen Beziehungen durch Heiraten und andere Mittel stabilisierten. (Quelle: History

Die Fortschritte innerhalb der Qin‑Dynastie

Die Qin‑Dynastie hat zweifellos viele Entwicklungen im Zuge ihrer Vereinheitlichung hervorgebracht. Die bedeutendste war die nationale Standardisierung einer nicht‑alphabetischen Schriftsprache. Dieser revolutionäre Text machte das Schreiben und die Dokumentation wesentlich bequemer.

Unabhängig von der Sprache gewährleistete der standardisierte Text, dass verschiedene Teile des Reiches eine gemeinsame Kommunikationsweise hatten. Außerdem wurde das neue Schriftsystem zum Katalysator für die Gründung eines neuen akademischen Instituts, das alle Texte überwachte.

Gewichte und Maße wurden ebenfalls während der Qin‑Dynastie standardisiert, was den Handel und das Geschäften erheblich erleichterte. Anschließend erfolgte die Systematisierung der Währungsform durch die Verwendung von Bronzemünzen.

Wunder der Ingenieurskunst waren im Qin‑Reich ebenfalls zahlreich, wie der Bau der Chinesischen Mauer und die geschätzte und komplexe Gerade Straße. (Quelle: History

Der Aufstand von Chen Sheng‑Wu Guang

Der Aufstand von Chen Sheng‑Wu Guang führte schließlich zum schnellen Ende der Qin‑Dynastie und war der erste groß angelegte Bauernaufstand in der chinesischen Geschichte. 

Das Geheimnis um den Tod von Kaiser Qin Shi Huang im Jahr 210 v. Chr. löste alles aus. Als Zhao Gao im Namen von Qin Shi Huang einen Brief an den Kronprinzen Fu Su fälschte, um Selbstmord zu begehen, wurde Hu Hai zum Kaiser. Der Tod des ehemaligen Kaisers blieb ein Geheimnis. Hu Hai’s Herrschaft löste Aufstände unter den Bauern und den alten Adligen aus.

Im Jahr 209 v. Chr. befahl Hu Hai eine Gruppe von 900 Menschen vom Huaihe‑Fluss nach Yuyang zu marschieren, um dort eine Verteidigung aufzubauen. In der riesigen Gruppe standen die Offiziere Chen Sheng und Wu Guang als Anführer, um die Soldaten zu führen. 

Durch die Überschwemmung eines Regengottes wurde den Soldaten bereits ihr Schicksal, zu spät nach Yuyang zu kommen, klar. Leider besagte ein grausames Gesetz der Qin‑Dynastie, dass diejenigen, die zu öffentlichen Aufgaben zu spät erschienen, unabhängig vom Grund, hingerichtet werden sollten. Die offensichtliche Ungerechtigkeit schürte den Zorn des Volkes und führte zu einem Aufstand. 

Chen Sheng und Wu Guang gewannen die Unterstützung des Volkes und wurden bald zu den Anführern des Aufstands. Innerhalb weniger Monate wuchs ihre Zahl weiter an und erreichte eine Armee von 10.000, wobei die meisten Mitglieder Bauern waren. 

Das Ende von Chen Sheng und Wu Guang begann, als beide Anführer durch eine beauftragte Ermordung starben. Ihr Aufstand endete bald, als die Truppen der Qin die Bauernarmee besiegten. 

Der berühmte Aufstand von Chen Sheng Wu Guang trug zum Untergang der Qin‑Dynastie bei. Die Qin‑Dynastie erreichte ihr Ende, als sie Opfer ihrer Korruption wurde, sodass die Massen nichts als Misstrauen gegenüber dem neuen Kaiser hatten. (Quelle: China Culture