Laut der Zeitleiste in The Empire Strikes Back, wäre Han Solo ein Jahr lang in Karbonit eingefroren worden. Aber wusstest du, dass es mehr dahinter gab, als die Handlung erklärt?
Harrisons Ford‑Charakter wurde in Karbonit eingefroren, weil er sich nur für zwei Filme des Star‑Wars‑Franchise unterschrieben hatte. Nach dem Erfolg von Raiders of the Lost Ark war sich George Lucas nicht sicher, ob Ford für die anderen Filme zurückkehren würde. Um auf Nummer sicher zu gehen, hielt er Han Solo eingefroren.
Was geschah im Film?
Han Solo, gespielt von Harrison Ford, sollte ursprünglich nicht in Karbonit eingefroren werden, wie es in der ersten Star‑Wars‑Trilogie dargestellt wurde. Aber die Szene war definitiv ein prägender Moment für den Schauspieler.
Nachdem Lando Calrissian Han Solo in The Empire Strikes Back verraten hatte, wurden er und der Rest der Bande an Darth Vader übergeben. Solo wurde ausgewählt, in einer Karbonit‑Platte eingefroren zu werden. Boba Fett sammelte die Kopfgeldzahlung von Jabba dem Hutten, nachdem er Solo zu ihm gebracht hatte.
Im Return of the Jedi, war Solo noch immer in Karbonit eingefroren, bis Leia, Luke, Lando und Chewbacca ihn retteten. (Quelle: Screen Rant)
War das Einfrieren in Karbonit im Voraus geplant?
George Lucas beschloss, seine ursprünglichen Pläne für Han Solo zu ändern, als Harrison Ford’s Popularität als Indiana Jones wuchs. Im Gegensatz zu Mark Hamill und Carrie Fisher unterschrieb Ford nur einen Star‑Wars‑Sequel.
Ford hoffte, dass sein Charakter am Ende des Sequels getötet wird, aber Lucas und das restliche Produktionsteam wollten ihre Option offen halten. Durch das Einfrieren von Solo in Karbonit hatten sie die Möglichkeit, seinen Charakter zurückzubringen. (Quelle: Screen Rant)
Warum kehrte Harrison Ford zurück?
Howard Kazanjian überzeugte Ford, für den dritten Film zurückzukehren und seine Rolle als Han Solo erneut zu spielen. Kazanjian arbeitete ebenfalls mit Ford in der Indiana‑Jones‑Reihe zusammen, und die beiden waren gute Freunde. Es war schwierig, aber er konnte Ford trotzdem überzeugen.
Ich spielte eine sehr wichtige Rolle dabei, Harrison für Return of the Jedi zurückzubringen. Harrison unterschrieb, im Gegensatz zu Carrie Fisher und Mark Hamill, nur einen Zweifilm‑Vertrag. Deshalb wurde er in The Empire Strikes Back in Karbonit eingefroren.
Als ich George vorschlug, ihn zurückzuholen, erinnere ich mich deutlich daran, dass er sagte, Harrison würde niemals zurückkehren. Ich sagte, was wäre, wenn ich ihn überzeugen würde, zurückzukommen. George antwortete schlicht, dass wir ihn dann in Jedi schreiben würden.
Ich hatte gerade erst seinen Vertrag für Raiders of the Lost Ark mit Phil Gersh von der Gersh Agency verhandelt. Ich rief Phil an, der sagte, er würde mit Harrison sprechen. Als ich erneut zurückrief, war Phil im Urlaub. David, sein Sohn, nahm den Anruf entgegen und wir verhandelten Harrisons Vertrag.
Als Phil einige Wochen später ins Büro zurückkehrte, rief er mich zurück und sagte, ich hätte seinen Sohn bei den Verhandlungen ausgenutzt. Das hatte ich nicht. Aber Agenten sind Agenten.
Howard Kazanjian
Kannst du dir die Star‑Wars‑Reihe ohne Han Solo vorstellen? Die Rolle seines Charakters hat das Franchise in der Popkultur wirklich vorangebracht und sogar in zukünftigen Filmen Spuren hinterlassen. Han’s Präsenz in den neueren Filmen war definitiv bemerkenswert, besonders seine Verbindung zu Kylo Ren. (Quelle: Screen Rant)






