Steven Spielberg inszenierte den US‑amerikanischen Science‑Fiction‑Actionfilm von 1993, Jurassic Park. Er wurde von Kathleen Kennedy und Gerald R. Molen produziert. Es ist der erste Film der ursprünglichen Jurassic‑Park‑Trilogie und die erste Ausgabe der Jurassic‑Park‑Franchise, basierend auf Michael Crichtons gleichnamigem Roman von 1990 und einem Drehbuch, das von Crichton und David Koepp geschrieben wurde. Was Sie vielleicht nicht wissen, ist, dass dieser Film dank der Fortschritte bei den visuellen Effekten den Weg im Science‑Fiction‑Genre der Hollywood‑Größen wirklich geebnet hat.

Die visuellen Effekte in Jurassic Park waren so bahnbrechend, dass sie mehrere Regisseure und Produzenten wie Peter Jackson, George Lucas und sogar Stanley Kubrick dazu inspirierten, in sein Herzensprojekt, Artificial Intelligence, zu investieren.

Was veranlasste Spielberg, CGI für Jurassic Park zu verwenden?

Nach dem kommerziellen Flop von Hook im Jahr 1991 feierte der talentierte Regisseur Steven Spielberg ein Comeback mit zwei enorm populären Filmen. Jurassic Park und Schindlers Liste kamen 1993 heraus und zeigten Spielbergs angeborenes filmisches Talent.

Jurassic Park war eine Adaption von Michael Crichtons 1990er Bestsellerroman. Der Roman handelte von Dinosauriern, die in der Gegenwart wieder erschaffen und auf einer abgelegenen Insel zur öffentlichen Besichtigung gehalten wurden. (Source: Britannica)

Als Spielberg von dem Roman hörte, wollte er ihn inszenieren. Er erhielt die Gelegenheit dazu. Da es ein Kreaturenfilm war, setzte der großartige Regisseur bereits die Erstellung von Modellen und Animatronics der Dinosaurier in Gang. Spielberg arbeitete eng mit den Stan Winston Studios zusammen, um aufwendige Puppen der verschiedenen Dinosaurier für den Film zu erstellen. Er holte außerdem die Tippett Studios an Bord, eines der Pioniere der Stop‑Motion‑Technologie.

Er wandte sich außerdem an Industrial Light & Magic (ILM) und fragte, ob sie einfach Motion Blur in die Szenen einbauen könnten, die er mit Winston und den Tippett Studios aufnehmen würde. Der ILM‑Co‑Animator Steve Spaz Williams und der Co‑Visual‑Effects‑Supervisor Mark Dippé waren so begeistert von der Idee, dass sie die Technologie, die sie in The Abyss und Terminator 2 verwendet hatten, für Jurassic Park einsetzen wollten. (Source: Cinemablend)

Leider war das nicht der Plan für den Dinosaurierfilm. Die Animator*innen arbeiteten heimlich an einem CGI‑T‑Rex, obwohl sie wussten, dass Williams und Dippé ihre Idee nicht vorstellen durften. Sobald sie fertig waren, filmten sie einen Videotest mit dem von ihnen erstellten Modell.

Die Produzentin von Jurassic Park, Kathleen Kennedy, besuchte eines Tages das ILM‑Büro. Die beiden ließen ihren T‑Rex diskret auf einem Monitor laufen, während Kennedy im Büro war. Das Video erregte Kennedys Aufmerksamkeit, die es daraufhin mit Spielberg und dem Rest des Teams teilte und sie davon überzeugte, CGI statt der traditionellen Stop‑Motion‑Technik zu verwenden. (Source: Screen Rant)

Der Einfluss von Jurassic Park auf andere namhafte Regisseure und Produzenten

Der Film gewann einen Oscar für die besten visuellen Effekte und signalisierte die Weiterentwicklung von CGI. Obwohl im Film nur wenige Minuten CGI verwendet wurden, zeigte er dem Publikum und den Filmemachern, dass CGI die Art und Weise, wie Filme gemacht werden, verändert hat. (Source: Screen Rant)

Zwei Jahre später wurde CGI‑Technologie in vielen Filmen eingesetzt. Die Welt erlebte den ersten computergenerierten Hauptcharakter durch Casper und den ersten abendfüllenden computeranimierten Film, Toy Story. Zwischen 1996 und 1999 begannen Spezialeffektfilme, ganze Städte aus CGI zu erschaffen, wie Filme wie The Fifth Element, Starship Troopers, Twister, The Mummy, Star Wars Episode I – The Phantom Menace und The Matrix.

Heute nutzen fast alle Filme irgendeine Form von CGI, sei es ein Science‑Fiction‑Film oder eine Komödie. Es ist ein leicht zugängliches Werkzeug, das von Filmemachern verwendet wird, um ihren künstlerischen Ansatz für die Geschichten, die sie erzählen wollen, zu verwirklichen. (Source: The Atlantic)