Pixar ist ein kalifornisches Computeranimationsunternehmen, das vor allem für seine kritischen und kommerziell erfolgreichen computeranimierten Spielfilme bekannt ist. Aber wusstest du, dass ihr Kunstteam Marinebiologie und andere verwandte Kurse studierte, bevor die Animation Finding Nemo?

Bevor sie Finding Nemo machten, musste das hauseigene Kunstteam von Pixar Marinebiologie, Ozeanografie, Ichthyologie und Tauchausbildung belegen, um das genaue Aussehen und Gefühl der Charaktere und ihrer Welt zu erhalten.

Was beeinflusste die Entstehung von Finding Nemo?

Obwohl autobiografisch nicht das Wort ist, das einem einfällt, wenn man an eine Road‑Comedy über das Meeresleben denkt, hat das Drehbuch von Finding Nemo, das Mitautor und Regisseur Andrew Stanton verfasst, einen persönlichen Ursprung. 

Während der Entstehung des Films kämpfte Stanton mit seiner Neigung, sein Kind Nemo zu sehr zu beschützen, ähnlich wie Marlin es mit seinen Neurosen bei der Erziehung seines Sohnes Nemo tut. Er hatte eine lebenslange Obsession für alles Wasserbezogene, die er auf eine kindliche Faszination für das Fischbecken seines Zahnarztes zurückführte. Diese lebenslange Leidenschaft nutzte er, um eine sehr emotionale Geschichte über die Kämpfe und Herausforderungen der Vaterschaft zu erzählen. (Source: Mental Floss)

Wie bereitete sich das Kunstteam von Pixar vor, um Finding Nemo zu produzieren?

Das Kunstteam von Pixar musste Kurse belegen und Vorlesungen in Marinebiologie, Ozeanografie und Ichthyologie besuchen. Sie meldeten sich außerdem zu Tauchausbildungskursen an. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um das authentische Aussehen und Gefühl der Charaktere und der Unterwasserwelt von Finding Nemo präzise zu erhalten. (Source: Mental Floss)

Welche Tiere wurden verwendet, um die Ausdrücke der Fische in der Animation zu modellieren?

Während die umfassende Forschung des Pixar-Teams über die Bewohner der Tiefsee eine breite Palette an prächtigen Formen und Farben für ein Animationsbild lieferte, fehlte der Unterwasserpopulation ständig ein anatomisches Element. 

Pixar musste anderweitig nach optischen Modellen suchen, weil die stumpfen Augen des durchschnittlichen gefiederten Wesens nicht besonders geeignet waren, ausdrucksstarke Charaktere zu schaffen, weshalb Pixar die Augen ihrer Fischfiguren an Hunden orientierte. (Source: Mental Floss)

Warum dachte der CEO von Disney, dass Finding Nemo ein Flop werden würde?

Die frühen Versionen von Finding Nemo wirkten schrecklich wegen des schlecht besetzten Marlin, des unsympathischen Gill und der wiederholenden Rückblenden. Niemand war jedoch pessimistischer als Michael Eisner, damals CEO der Walt Disney Company. Die Unterwasser‑Erfahrung würde laut Eisner als Realitäts‑Check für Pixar dienen, das bisher nicht herausgefordert wurde.

Der einzige Lichtblick für Eisner war, dass ein Geschäftsstreit die Vertragsneuverhandlungen mit der Disney‑Abteilung unterstützen würde. Natürlich wurden Eisners Voraussicht und seine Ausgabenkürzungsambitionen zunichte gemacht, als Finding Nemo zum umsatzstärksten Film von Pixar wurde, ein Titel, den es bis zur Veröffentlichung von Toy Story 3 im Jahr 2010 hielt. 

Er wurde seitdem noch zweimal übertroffen: zuerst von Inside Out im Jahr 2015 und erneut von Finding Dory im Jahr 2016. (Source: Mental Floss)

Wie beeinflusste die Animation die Clownfischpopulation?

Nach der Premiere der Animation waren die Kinder so begeistert von dem niedlichen Nemo, dass die Nachfrage nach Clownfischen als Haustiere stieg. Übermäßiges Sammeln und Verkaufen der Meeresbewohner führte zu einem Rückgang von 75 % der Clownfischzahlen in einigen natürlichen Gebieten, wie zum Beispiel den Gewässern von Vanuatu. (Source: Mental Floss)