Gillette ist eine amerikanische Marke, die derzeit zu Procter & Gamble gehört. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Sicherheitsrasierern und anderen Körperpflegeprodukten im Zusammenhang mit Rasierzubehör spezialisiert. Doch bevor diese Marke zu einem bekannten Namen wurde, spielte das Unternehmen eine wichtige Rolle während des Weltkriegs. Aber wie hat Gillette damals der US‑Armee geholfen?
Gillette half der US‑Armee, indem es Kopien deutscher Rasierklingen für Geheimagenten herstellte, die hinter den deutschen Linien operierten. Sie innovierten auch die Designs der Rasierer, sodass es einfach war, Geld, Fluchtkarten und sogar Geräte wie einen Kompass zu verstecken.
Wie wurde das Unternehmen Gillette gegründet?
Im Jahr 1985 erfand King Gillette, ein ambitionierter reisender Verkäufer, den Sicherheitsrasierer, weil er seine Schneidemesser nicht mehr schärfen wollte. Zu dieser Zeit stand er kurz davor, ein Produkt zu finden, um das er ein Unternehmen aufbauen konnte.
Gillette’s innovative Rasiertechnologie veränderte den Markt vollständig. Ein anderer Sicherheitsrasierer, the Star, war damals bereits auf dem Markt. Er erforderte jedoch weiterhin das Schärfen vor jeder Anwendung und musste schließlich wie das Schneidemesser geschärft werden. Gillette stellte sich eine kostengünstige, doppelseitige Klinge vor, die über einen Griff geklemmt, bis zur Abstumpfung verwendet und dann weggeworfen werden konnte.
In den nächsten sechs Jahren arbeitete Gillette an seinem Sicherheitsrasierer. Er sprach mit pessimistischen Wissenschaftlern und Werkzeugmachern, die den Vorschlag verspotteten. Gillette, der zu dieser Zeit 40 Jahre alt war, war ein erfolgreicher Verkäufer, Erfinder und Schriftsteller.
Im Jahr 1901 schloss sich Gillette mit William Nickerson zusammen, einem Maschinisten, der am Massachusetts Institute of Technology studiert hatte. Er entwarf Produktionsprozesse, um Gillette’s Idee in die Realität umzusetzen, während Gillette die American Safety Razor Company gründete, um die geschätzten 5.000 $ zu beschaffen, die für die Serienproduktion des Rasierers benötigt wurden. Er wurde zum Präsidenten des Unternehmens und Vorsitzenden eines dreiköpfigen Vorstands ernannt. 1903 wurde der erste Rasierer hergestellt. (Quelle: Stuart Lichtman)
Wie setzte Gillette während des Ersten Weltkriegs und in den 1920er Jahren ein Zeichen in der Branche?
Jeder amerikanische Soldat erhielt 1918 ein Gillette‑Rasierkit. Das Unternehmen verkaufte etwa 3,5 Millionen Rasierer und 32 Millionen Klingen. Infolgedessen gewöhnten sich Millionen von Truppen daran, mit Gillette‑Rasierern zu rasieren. Nach dem Krieg nutzte Gillette dies in seiner heimischen Werbekampagne und setzte Werbung ein, um die während des Krieges entwickelte Gewohnheit zu verstärken. (Quelle: Stuart Lichtman)
Gillette’s Innovation während des Zweiten Weltkriegs
Die Große Depression schwächte Gillette’s Marktposition erheblich. In den 1920er‑Jahren war das Unternehmen seinen Wettbewerbern in der Klingenfertigungstechnologie hinterher. Es ließ die Qualitätskontrolle verfallen, während es seine Produktionsanlagen überdehnte, um 1930 einen neuen Kroman‑Rasierer und eine Klinge auf den Markt zu bringen.
Bis 1932 entschuldigte sich Gillette für die Verringerung der Klingenqualität, rief die Kroman‑Klinge zurück und führte die Blue Blade als Ersatz ein.
1938 stellte Gillette die Thin Blade vor, die günstiger und halb so schwer wie die Blue Blade war, obwohl die Produktionskosten fast gleich hoch waren. Aufgrund der hohen Nachfrage nach preisgünstigen Produkten und des Mangels an Kohlenstoffstahl während des Zweiten Weltkriegs wurde die Thin Blade mehrere Jahre lang beliebter als die Blue Blade.
Der Zweite Weltkrieg verringerte die inländische und internationale Klingenproduktion bei Gillette. Infolge des Krieges wurden viele Märkte geschlossen.
Bis Kriegsende hatten Soldaten 12,5 Millionen Rasierer und 1,5 Milliarden Klingen erhalten. Gillette unterstützte zudem die US‑Armee in der Militärnachrichtendienst, indem es deutsche Rasierklingen für Geheimagenten, die hinter deutschen Linien operierten, kopierte, um sicherzustellen, dass ihre Identität nicht durch ihr Rasierzeug preisgegeben wurde. Darüber hinaus stellte das Unternehmen Rasierer her, die in ihren Griffen verstecktes Geld und Fluchtkarten sowie doppelseitige magneti





