Sie werden das quadratisch anmutende Gerät bemerken, das zwischen den Aufnahmen verwendet wird, wenn Sie Behind-the-Scenes-Clips von Filmen oder Shows gesehen haben. Aber wussten Sie, dass diese Tafeln nicht nur der Ästhetik dienten? Sie hatten einen bestimmten Zweck.
Das Klappe‑Board ist das quadratisch gelenkte Gerät, das auf Filmsets verwendet wird, um den Beginn der Aufnahme mit einem „Klatschen“ zu signalisieren. Es wird im Bildrahmen durchgeführt, damit es für die Editoren einfacher ist, Audio und Video zu synchronisieren.
Was ist das Klappe‑Board?
Das Klappe‑Board ist ein rechteckiges Weißbrett mit einem gelenkten oberen Teil, der sich öffnet und schließt. Im Laufe der Jahre wurde es unter verschiedenen Namen bezeichnet:
- Tonmarker
- Klappe
- Synchronisationsklappe
- Stumme Klappe
- Zeitklappe
- Klappe
- Klappe
- Cue‑Board
- Filmstäbe
- Tonstäbe
Bevor das Klappe‑Board erfunden wurde, wurden in Stummfilmen Klappenbretter verwendet. Filmemacher nutzten sie, um die Art des für den Dreh verwendeten Filmmaterials zu dokumentieren und zu identifizieren.
Der klatschende Teil wurde Anfang der 1920er Jahre von einem australischen Studioleiter namens F.W. Thring erfunden. Bald wurde der Ton in Filme integriert, und ein Tontechniker namens Leon M. Leon kombinierte Thrings Klappe mit dem Klappenbrett. So wurde das Klappe‑Board erfunden.
Dieses Gerät wird beim Filmemachen und in der Videoproduktion eingesetzt, um das Personal beim Synchronisieren von Bild und Ton während des Post‑Edits zu unterstützen. Das war sehr wichtig, da Video und Audio perfekt synchron sein mussten. Stellen Sie sich vor, ein Schauspieler spricht, aber der Ton ist um ein paar Sekunden versetzt. Das würde den gesamten Film beeinträchtigen.
Das Klappe‑Board wird vom Klappen‑Loader oder einem Kameraassistenten bedient. Die Idee ist, es deutlich im Sichtfeld der Kamera zu präsentieren. Der Klappen‑Loader schlägt dann die Stäbe, um das Klatschgeräusch zu erzeugen, sobald er die Freigabe erhalten hat.
Das Klappe‑Board enthält in der Regel die folgenden Informationen:
- Datum
- Produkttitel
- Name des Regisseurs
- Name des Kameramanns (D.P.)
- Informationen zur Szene
Es gibt leichte Unterschiede bei den Szeneninformationen in amerikanischen und europäischen Produktionen, aber typischerweise umfasst es Folgendes:
- Szenennummer
- Kameraeinstellung
- Take‑Nummer
Digitale Klappenbretter haben jetzt die herkömmlichen Kreidetafeln oder Whiteboard‑Klappenbretter ersetzt, indem sie in ein Smart‑Device geladen werden. Heutzutage werden Klappenbretter selten verwendet, besonders bei digital gedrehten Filmen. Digitale Filme verfügen bereits über integrierte Funktionen wie Dateinamen und andere Metadaten. Die Bearbeitung erfolgt meist digital, wobei Video‑ und Audiodateien automatisch synchronisiert werden. (Quelle: Premium Beat)
Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Klappenladers
Die Klappe wird von einem Klappenlader oder einem Kameraassistenten bedient. Ein Teil der Verantwortung des Loaders besteht darin, sicherzustellen, dass die Kamerabteilung so reibungslos wie möglich läuft. Der Klappenlader muss sehr organisiert sein und ein ausgezeichnetes Auge für Details haben.
Die Arbeit des Klappenladers, der in der Regel ein Kameraassistent ist, beginnt, bevor die Dreharbeiten starten. Diese Person führt die notwendigen Vorbereitungen Tage vor dem eigentlichen Dreh durch. Er packt die Ausrüstung aus, testet sie und bereitet alles für den Dreh vor.
Während des Drehs umfassen die Aufgaben des Loaders Folgendes:
- Markieren der Positionen der Schauspieler während der Proben
- Aufzeichnen von Bildinformationen im Kamerabericht
- Koordinieren der Arbeit der Kameramannschaft
- Bereitstellung des Objektivfinders auf Anfrage
- Führen eines Inventars der Kameraausrüstung
- Verfolgen von Verbrauchsmaterialien und Nachbestellen bei Bedarf
- Verwalten der Unterlagen der Kamerabteilung
(Quelle: Lens Notes)






