Der Mars‑Zyklus ist eine Art Raumfahrzeug, das regelmäßig zwischen Erde und Mars reist. Ein Beispiel für einen Mars‑Zyklus ist der Aldrin‑Zyklus. Er wird Aldrin‑Zyklus genannt, weil er nach Buzz Aldrin benannt ist. Aber wie bekam dieser berühmte Astronaut ein Raumfahrzeug, das nach ihm benannt wurde?

Buzz Aldrin entwickelte ein orbitales System, das als „Mars Cycling“ bekannt ist. Dieses würde es Raumfahrzeugen ermöglichen, unbegrenzt zwischen Erde und Mars zu fliegen, nur mit einem einzigen Anfangsschub. Er berechnete im Wesentlichen die Technik dafür, und deshalb ist der Zyklus nach ihm benannt.

Wer ist Buzz Aldrin? 

Edwin Eugene Buzz Aldrin ist ein amerikanischer Astronaut, der als zweiter Mensch den Mond betrat. Er wurde am 20. Januar 1930 in Montclair, New Jersey, geboren. 1988 änderte er seinen Namen in Buzz Aldrin und machte ihn zu seinem rechtlichen Namen. Seine Schwester gab ihm den Spitznamen Buzz, als er ein Kind war, weil sie das Wort Bruder falsch aussprach und ihn stattdessen Buzzer nannte.

Aldrin war in der Schule sehr erfolgreich. Er hielt einen Notendurchschnitt von A, während er an außerschulischen Aktivitäten teilnahm. 1946 besuchte er die Severn School auf Wunsch seines Vaters, hatte jedoch andere Vorstellungen von seiner Karriere. Er war kein Fan der Marine und litt an Seekrankheit. Schließlich trat er 1947 in West Point ein und schloss 1951 mit einem Abschluss in Maschinenbau ab.

Am 11. November 1966 begab er sich mit James A. Lovell, Jr. auf die viertägige Gemini‑12‑Mission. Aldrins drei Weltraumspaziergänge dauerten 5 ½ Stunden und zeigten, dass Menschen im Vakuum des Weltraums effizient funktionieren können.

Am 16. Juli 1969 starteten Aldrin, Neil A. Armstrong und Michael Collins mit Apollo 11 zum Mond. Armstrong und Aldrin landeten vier Tage später am Rand des Mare Tranquillitatis. Nach etwa zwei Stunden, in denen sie Gesteinsproben sammelten, Fotos machten und wissenschaftliche Geräte für Tests aufbauten, beendeten sie ihren Ausflug auf der Mondoberfläche. (Quelle: The Montclair Times)

War Buzz Aldrin die Inspiration für Buzz Lightyear aus Toy Story?

Abgesehen von den menschlichen und Spielzeuggeschichten ist der reale Ursprung von Buzz Lightyear eine klare Anspielung auf Buzz Aldrin, eine der ikonischsten Figuren in der Geschichte der Raumfahrt. Buzz Lightyear wurde sogar nach Edwin „Buzz“ Aldrin benannt. 

Während einer Rede bei der NASA erkannte Aldrin die Geste, indem er eine Buzz‑Lightyear‑Action‑Figure hervorholte, und wurde mit wildem Applaus begrüßt. Die 10‑jährige Jubiläums‑DVD von Toy Story enthält sogar einen Ausschnitt davon. Aldrin erhielt jedoch kein Honorar für die Verwendung seines Vornamens. (Quelle: Independent)

Buzz Aldrins Leben nach der Mondlandung

Nach der Aufregung des Mondspaziergangs fühlte sich Aldrin durch den weltumspannenden Zeitplan der NASA für Astronauten erschöpft. Er hatte seine Karriere als Kampfpilot verbracht und anschließend Astronaut, sodass der Übergang ins zivile Leben ziemlich herausfordernd war. Er war zwei Jahre nach der Mondlandung immer wieder im Krankenhaus.

Return To Earth, Aldrins Autobiografie von 1973, schilderte seine Leiden. In den 1970er Jahren war Aldrin Vorsitzender der National Association for Mental Health, beflügelt durch die anfängliche öffentliche Reaktion auf seine Erzählung. 2009 kehrte er zum Thema zurück in „Magnificent Desolation“. (Quelle: The Sunday Times