Boxen ist seit langem einer der beliebtesten Sportarten der Welt. Die meisten Titelkämpfe werden im Fernsehen übertragen, wobei Millionen von Zuschauern erwartet werden. Aber wusstest du, dass Alis Kampf gegen Foreman tatsächlich von etwa 25 % der Weltbevölkerung gesehen wurde?

Der „Rumble in the Jungle“ 1974 war ein kommerzieller Erfolg. Man schätzte, dass etwa eine Milliarde Menschen sahen, wie Ali Foreman besiegte. Zu dieser Zeit betrug die Weltbevölkerung nur 4 Milliarden, also sah ein Viertel der gesamten Menschheit den Kampf.

Der Rumble im Dschungel

1974 stellte Don King, ein in Cleveland geborener Boxpromoter, einen Titelkampf zwischen dem Schwergewichts‑Champion George Foreman und dem ehemaligen Champion, der nun Herausforderer war, Muhammad Ali zusammen. King war für sein Charme und Charisma bekannt und konnte sowohl Foreman als auch Ali von dem Kampf überzeugen. King versprach beiden Boxern ein stattliches Honorar von 5 Millionen Dollar nur für ihr Erscheinen.

King hatte nicht die 10 Millionen Dollar, um die Boxer zu bezahlen, konnte das Geld jedoch erhalten, als er es erfolgreich von Mobutu Sese Seko, Präsident der Republik Zaire, heute bekannt als Demokratische Republik Kongo, erwarb. Seko stimmte zu, das Geld zu zahlen, unter der Bedingung, dass der Kampf in seinem Land stattfindet.

Dies war Afrikas erster Schwergewichtsmeisterschaftskampf, und Seko wollte ihn nutzen, um die Aufmerksamkeit der Welt auf seine Republik, ihre Schönheit und ihre riesigen natürlichen Ressourcen zu lenken. King bewarb das Ereignis als ein kulturelles „Zurück nach Afrika“-Projekt. (Quelle: Ursprünge)

Der Kampf war ursprünglich für den 25. September 1974 geplant, wurde jedoch um einen Monat verschoben, weil Foreman sich bei einer Sparringsession verletzte. Der Kampf fand schließlich am 30. Oktober 1974 statt und dauerte acht Runden. Der Kampf wurde als Wendepunkt in den Karrieren beider Boxer angesehen, vor allem für Ali. Er erlangte seinen Schwergewichts‑Champion‑Status zurück, nachdem er ihn 1967 wegen Wehrdienstverweigerung verloren hatte.

Der Kampf begann um 4:30 Uhr Ortszeit, um mit der US‑Primetime zusammenzufallen. In den ersten Runden landete Foreman kraftvolle Schläge auf Ali, der diese ständig auswich. Bis zur fünften Runde wurde der Schwergewichts‑Champion müde. Seine kraftvollen Schläge verwandelten sich in leichte Stöße und Jabs.

Bis zur achten Runde hatte Ali Foreman überholt. Er erschöpfte Foreman gezielt und setzte eine Flut schneller Schläge frei. Der Champion fiel und konnte sich nicht mehr erholen. Ali hatte seinen Titel zurückerobert. (Quelle: Geschichte)

Das wahre Geschäft

Obwohl der Kampf als einer der größten Titelkämpfe der Geschichte gilt, wurde das eigentliche Geld außerhalb des Rings verdient. Der Großteil der Einnahmen aus dem Kampf stammte aus Closed‑Circuit‑Fernsehen und Wiederübertragungsrechten.

Live‑Übertragung über geschlossene Schaltungen war allein in über 400 Veranstaltungsorten in den USA verfügbar, mit Preisen von 20 $‑80 $. Die geschlossene Schaltung war auch weltweit verfügbar und schätzte Einnahmen von 100 Millionen $ aus internationalen Märkten und Sendungsgebühren. Die Promotion des Kampfes war so erfolgreich, dass geschätzt wurde, dass weltweit eine Milliarde Menschen den Kampf sahen.

Sekos Investition war ebenfalls erfolgreich. Er konnte Aufmerksamkeit für Zaire erzeugen und verdiente ebenfalls Geld mit der geschlossenen Schaltung. (Quelle: Origins)

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