Warum moderner Mörtel zerbröckelt, aber römischer Beton Jahrtausende hält
Moderner Beton — verwendet in allem, von Straßen über Gebäude bis hin zu Brücken — kann bereits nach nur 50 Jahren zerfallen. Doch mehr als tausend Jahre nachdem das weströmische Reich zu Staub zerfiel, stehen seine Betonbauten noch immer. Jetzt haben Wissenschaftler endlich herausgefunden, warum: eine spezielle Zutat, die den Zement im Laufe der Zeit stärker — nicht schwächer — werden lässt. Die Wissenschaftler begannen ihre Suche mit einem alten Rezept für Mörtel, das der römische Ingenieur Marcus Vitruvius im Jahr 30 v. Chr. festlegte. Es verlangte eine Mischung aus vulkanischer Asche, Kalk und Meerwasser, zusammen mit vulkanischen Gesteinen gemischt und in Holzformen gegossen, die dann in weiterem Meerwasser getaucht wurden. Die Geschichte enthält viele Hinweise auf die Haltbarkeit römischen Betons, einschließlich dieser kryptischen Notiz w… Weiterlesen (2‑minütige Lektüre)



