Nikola Tesla, ein serbischer Physiker, Ingenieur und Erfinder, war mittellos und lebte am Ende seines brillanten und gequälten Lebens in einem kleinen Hotelzimmer in New York City. Aber wussten Sie, wie er seine überfällige Rechnung bezahlte?
Nikola Tesla, ein Physiker, bezahlte einst eine überfällige Hotelrechnung mit einer Kiste, die ein funktionierendes Modell seiner „Todesstrahl“ enthielt, und warnte die Angestellten, sie nicht zu öffnen, weil es gefährlich sei. Sie versteckten die Kiste, und als sie Jahre später entdeckt und geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass sie alte, harmlos‑elektrische Teile enthielt.
Wie nutzte Nikola Tesla Wissenschaft, um die Hotelrechnung zu bezahlen?
Das inzwischen stillgelegte Wardenclyffe‑Labor wurde schließlich an das Waldorf‑Astoria übergeben, um Teslas Schulden zu begleichen. Jahrzehnte später erhielten die Manager des Governor Clinton Hotels ein ähnliches Tesla‑Andenken: ein Holzgehäuse, das das, was der Erfinder als funktionierendes Modell seiner potenziell weltzerstörenden Teilchenwaffe bezeichnete, enthielt.
Teslas Todesstrahl, von dem er vehement betonte, dass es, entgegen der Presseberichterstattung, kein Todesstrahl sei, hätte jede einfallende Armee stoppen können und damit die Kriegsführung praktisch überflüssig gemacht. Als Tesla die Kiste mit dem Modell übergab, warnte er die Hotelangestellten, sie nicht zu öffnen. Sie gehorchten ängstlich und versteckten die Kiste in einem Lagerraum. Nachdem er 1943 gestorben war, wurde die Kiste gewaltsam geöffnet und es stellte sich heraus, dass sie nur harmlose alte elektrische Komponenten enthielt. (Source: History)
Das Leben des Einsiedler‑Wissenschaftlers
Trotz seiner jahrzehntelangen Zugehörigkeit zur New Yorker High Society führte Teslas Alter und Armut dazu, dass er zunehmend isoliert wurde. Er lebte allein in einer Reihe immer billigeren Hotels und zog die Gesellschaft von Tauben der von Menschen vor.
Trotzdem behielt er einen Aspekt seiner Zeit als berühmter Showman‑Erfinder bei, nämlich die populären Pressekonferenzen, die er jedes Jahr am 10. Juli anlässlich seines Geburtstags abhielt. Er kündigte die Erfindung eines taschengroßen Oszillators an, der das Empire State Building zerstören könne, als er 79 war. Ein Jahr später enthüllte er sein Geheimnis für Langlebigkeit: Zehenzucken. (Source: History)
Warum musste Nikola Tesla um Finanzierung betteln?
1901 überzeugte Tesla den Financier J.P. Morgan, 150 000 $ in ein neues Vorhaben zu investieren: ein leistungsstarkes Labor in Wardenclyffe an der Nordküste von Long Island, das als neuer Sitz von Teslas Arbeit an Langstrecken‑Radio und elektrischer Energieübertragung dienen sollte. Stanford White, der führende Architekt des Landes und langjähriger Freund Teslas, entwarf ein einstöckiges Labor mit klassischen Proportionen, unterstützt von einem massiven 185 Fuß hohen Turm.
Als das Geld ausging, bevor der Wardenclyffe‑Turm fertiggestellt werden konnte, bettelte Tesla Morgan um mehr Geld, wurde jedoch abgewiesen. Obwohl einige Biografen spekulieren, dass Morgan die Mittel stoppte, sobald ihm klar wurde, dass Teslas Plan, drahtlose Energie bereitzustellen, wahrscheinlich nicht profitabel sein würde, war der Hauptgrund für Morgan vermutlich seine Angst, in ein Geflecht von Marktspekulationen rund um Radio‑Projekte verwickelt zu werden.
Nach einer besonders harten Ablehnung von Morgan im Juli 1903 drehte Tesla seine Geräte hoch, sodass Blitze vom Wardenclyffe‑Turm bis Mitternacht zucken. Ein Jahr später, nachdem ein weiterer eindringlicher Finanzierungs‑Appell mit einem Ein-Wort‑Antwort von Morgan beantwortet wurde, reagierte Tesla, indem er den frommen episkopalen Morgan als muslimischen Fanatiker beschuldigte. (Source: History)
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