Sokushinbutsu

Der Körper des thailändischen buddhistischen Mönchs Luang Pho Daeng im Wat Khunaram, Ko Samui, Thailand

Sokushinbutsu (即身仏) sind eine Art buddhistischer Mumie. Der Begriff bezieht sich auf die Praxis buddhistischer Mönche, die Asketismus bis zum Tod ausüben und sich zu Lebzeiten mumifizieren lassen. Sie sind in einer Reihe buddhistischer Länder zu sehen, aber der japanische Begriff “sokushinbutsu” wird allgemein verwendet.

Man glaubt, dass mehrere hundert Mönche es versucht haben, aber bis heute wurden nur 24 solche Mumifizierungen entdeckt. Es gibt die verbreitete Annahme, dass der Gründer der Shingon‑Schule, Kukai, diese Praxis aus dem Tang‑China als Teil geheimer tantrischer Praktiken, die er erlernte, mitbrachte und dass sie später in China verloren gingen.

Ursprung

Sokushinbutsu (Mumie) von Huineng, in Shaoguan, Guangdon… Weiterlesen (4‑minütige Lektüre)