Ja, Sie haben das richtig gelesen. Die Walt Disney Company hatte die Chance, Harry Potter in Disneyland zu präsentieren, scheiterte jedoch daran, den weltbekannten Autor hinter der Serie zu beeindrucken. Hier ist, warum JK Rowling Disneys Vorschlag abgelehnt hat.
Das Walt Disney Imagineering-Team entwickelte Pläne für eine Mini-Harry-Potter-Fahrt. Sie war ziemlich ähnlich der von Buzz Lightyear; anstelle der Laserpistole würde ein Zauberstab stehen. Allerdings war Rowling nicht beeindruckt und wandte sich stattdessen an die Universal Studios.
War Disneys Plan zu klein für JK Rowling?
Die kurze Antwort auf diese Frage ist ja. Während der erste Gedanke, Harry Potter in Disneyland zu integrieren, einige begeisterte, zum Beispiel. Tatsache ist, dass Rowling wusste, was ihr Franchise verdient, und Disney nicht groß dachte.
Es gab zwei Attraktionen. Im Grunde sollte es ähnlich wie Buzz Lightyear sein. Man befand sich in einer Omnimover-Attraktion mit einem Zauberstab anstelle einer Pistole und bewegte sich im Wesentlichen durch einen Unterricht in den dunklen Künsten. Der andere Aspekt sollte ein Streichelzoo für magische Kreaturen sein.
Jim Hill, Disney‑Historiker
Es gab auch Gespräche über eine Leaky Cauldron‑Food‑Station, aber selbst damit würde man sich immer noch fragen: Ist das alles?
Wenn man darüber nachdenkt, hätte Disney es besser machen können. Mit ausreichend Platz und genügend Mitteln gab es definitiv Potenzial. Aber Disney plante, nur einen sehr kleinen Teil des Vergnügungsbereichs Harry Potter zu widmen. Anstatt ein eigener Bereich zu sein, würden sie ein Mini‑Feature im Park sein. (Quelle: Looper)
Was war definitiv das entscheidende Hindernis?
Man könnte denken, es sei schon schlimm genug, dass Disney der Harry‑Potter‑Marke keine Bedeutung beimaß. Stattdessen bestand Disney darauf, dass kommerzielle Produkte wie Coca‑Cola in der Zauberwelt verfügbar sein würden, um die Beleidigung noch zu verschlimmern. Rowling konnte das nicht ertragen. Sie wollte, dass ihre Schöpfung ihrem Wesen treu bleibt.
Man kann davon ausgehen, dass der Hauptgrund, warum Rowling und Disney den Deal nicht abschlossen, der Mangel an kreativer Freiheit war. Rowling war unglücklich über das Fehlen ihrer Beteiligung am Projekt. Sie fühlte sich dadurch unverhältnismäßig marginalisiert.
Und natürlich können wir nicht erwarten, dass Disney hier nachgibt, da sie es nicht gewohnt sind, nicht die volle Kontrolle über ein Projekt zu haben. (Quelle: Looper)
Die Zauberwelt von Harry Potter bei Universal Studios
Der Streit mit Disney bedeutete gute Nachrichten für Universal Studios. Sie eröffneten am 18. Juli 2014 die erste Zauberwelt von Harry Potter in Orlando, Florida. Die Eröffnung war ein großer Erfolg, sodass der Themenpark begann, die Attraktion an weiteren Standorten zu öffnen.
Wurde Disney vom Verlust des Harry-Potter-Franchise betroffen?
Was sicher ist, dass Disney unter Druck stand, bessere Entscheidungen zu treffen und so viele Marken wie möglich zu erwerben. Im Internet gibt es einen laufenden Witz, der Disney als den Thanos der Filmindustrie bezeichnet, da er immer wieder eine Marke nach der anderen sammelt.
Obwohl Disney die Rechte an verschiedenen großen Namen der Branche wie Star Wars und Marvel besitzt, wird man sie für immer dafür kennen, das Milliarden‑Dollar‑Franchise von Harry Potter verloren zu haben. (Quelle: Diary of an Aspiring Loser)




