Käse ist ein wesentlicher Bestandteil des klassischen gegrillten Käses, und das queso macht ihn schmelzig und lecker. Amerikanischer Käse, ob leuchtend orange oder makellos weiß, in einem riesigen Block oder einzeln in Plastik verpackt, ist ein seit langem bewährter Bestandteil vieler amerikanischer Rezepte und Ernährungsweisen. Aber wussten Sie, dass amerikanischer Käse tatsächlich eine Kombination verschiedener Käsesorten ist?
“Amerikanischer Käse” ist eine Mischung aus Cheddar, Colby, gewaschenem Bruch und körnigen Käsesorten. Das Bundesgesetz verlangt, dass er mit “American process cheese” gekennzeichnet wird, wenn er mehr als einen Käse enthält, oder mit “process American cheese food”, wenn er mindestens 51 % Käse, aber andere spezifische Milchprodukte enthält.
Der kanadisch-amerikanische Käse
Sie könnten überrascht sein zu erfahren, dass amerikanischer Käse trotz seines Namens nicht wirklich amerikanisch ist. Laut dem Michigan Dairy Review beginnt die Geschichte dieses Käses im Jahr 1911 in der Schweiz, als Walter Gerber und Fritz Stettler lokales Emmentaler mit dem Konservierungsmittel Natriumcitrat kombinierten, um Käse mit längerer Haltbarkeit für den Export herzustellen. Das Ergebnis war glatt, und das Experiment war ein Erfolg.
Laut der Quelle dauerte es fünf Jahre, bis das Verfahren von dem in Kanada geborenen James Lewis Kraft patentiert wurde, allerdings nicht in der Schweiz, sondern in den Vereinigten Staaten. Kraft entwickelte seine Version des Schweizer Produkts, um die Haltbarkeit von Cheddar zu verlängern, nicht von Emmentaler.
In seinem Patentanspruch erklärte er, dass er beabsichtige, Cheddar in ein haltbares Produkt umzuwandeln, das ohne Verderb gelagert werden kann und dabei die charakteristischen Geschmacksnoten des Käses beibehält.
Norman Kraft patentierte schließlich eine mit Metallfolie ausgekleidete Schachtel, in die flüssiger Käse gegossen und anschließend in portionierte Quadrate geschnitten werden konnte, laut Michigan Dairy Review. Laut Anne Field, Senior Director of Brand Building bei Kraft, war das daraus resultierende Produkt eine praktische und tragbare Möglichkeit, Käse zu Millionen von Amerikanern zu bringen, einschließlich Truppen, die während des Zweiten Weltkriegs im Ausland stationiert waren. (Quelle: Mashed)
Die Geschichte des ursprünglichen amerikanischen Käses
Die ersten amerikanischen Käsesorten, sei es das ursprüngliche Schweizer Produkt oder Krafts erstes patentiertes Käseprodukt, fehlte ein scheinbar wesentlicher Bestandteil des heutigen Produkts: die Verpackung. Laut Thrillist patentierte Norman Kraft die einzeln verpackte, einportionige Scheibe des amerikanischen Käses erst 1944.
Laut The New York Times suchte Krafts Forschungsleiter Norman zu diesem Zeitpunkt nach einer Möglichkeit, das verarbeitete Käsesortiment seines Bruders für den Hausverbraucher noch bequemer zu machen. 1935 begann er mit der Entwicklung einer Lösung und experimentierte damit, den Käse vorgeschnitten statt in Block‑ oder Laibform zu verkaufen. Die ersten Kraft De Luxe Process Slices, ein Stapel von acht Scheiben, die bei Bedarf abgezogen werden konnten, wurden 1950 eingeführt.
Nach Angaben der Quelle musste Arnold Nawrocki noch einige Jahre warten, bevor er die entscheidende Endkomponente dieses Convenience‑Produkts entwickelte: die Einzelverpackung. Diese Erfindung von 1956 markierte den Beginn der heute bekannten und geliebten einzeln verpackten Kraft Singles. (Quelle: Mashed)
Wird Velveeta als American Cheese eingestuft?
Velveeta ist nicht exakt American Cheese, kommt dem jedoch sehr nahe. Es ist eine Mischung aus älteren Käsesorten, die mit Emulgatoren verarbeitet werden und zusammen die perfekte Schmelzfähigkeit verleihen. Der Markenname stammt von seiner samtigen Textur beim Schmelzen. (Quelle: Taste of Home)






