Schauspieler, synchronisiere dich selbst: Daniel Brühl & Danny DeVito über die Freude, sich selbst zu sprechen — Cannes

Für Anglophone kann das Konzept des Dubbings einen komischen Stigma tragen und erinnert an Martial‑Arts‑Filme, Horrorfilme und Softcore‑Pornofilme der 70er‑Jahre, bei denen die Lippenbewegungen der Schauspieler kaum zu den (meist flachen und dröhnenden) Stimmen passten, die aus dem Bildschirm kamen. Beim Cannes Filmfestival — wo alle Filme in ihrer Originalsprache mit französischen Untertiteln präsentiert werden — ist das undenkbar. Aber Dubbing ist für viele Kulturen eine Selbstverständlichkeit und hilft, dass Filme ein breiteres Publikum erreichen.

Animation wird durchweg synchronisiert, und selbst in Amerika sind die Zuschauer daran gewöhnt — denken Sie an die Werke von Hayao Miyazaki. Aber Live‑Action wird ebenfalls in den meisten Offshore‑Märkten synchronisiert, insbesondere für Kopien, die außerhalb großer Städte veröffentlicht werden. In Pari… Weiterlesen (7‑Minuten‑Lektüre)