Super Mario ist das beliebteste Videospiel aller Zeiten. Sein Erfolg brachte Millionen an Einnahmen ein und beeinflusste viele Generationen stark. Unter den Spielen des Franchise ist Mario 64 immer noch als eines der besten Mario‑Spiele aller Zeiten bekannt. Es hat die Zeit überstanden, aber seine Erstellung war keine leichte Aufgabe. Wie schwierig war es, Mario in 3D zu erschaffen?
Super Mario 64 stellte den beliebten Klempner in einer 3D‑Plattform vor. Der Entwicklungszyklus war so herausfordernd, dass er zwei Videospielprogrammierer dazu brachte, sich vollständig vom Videospielentwicklungsbereich zurückzuziehen.
Die Entstehung von Super Mario 64
In den frühen Neunzigern hatte der Schöpfer von Super Mario, Shigeru Miyamoto, die Idee, Mario in ein 3D‑Spiel zu übertragen, während er an Star Fox, einem Spiel für das Super Nintendo Entertainment System, arbeitete. Miyamoto sah das Potenzial, den italienischen Klempner in 3D zu bringen. Allerdings schränkte die damalige Technologie ihn ein, seine Idee zu verwirklichen. (Quelle: Goomba Stomp)
Doch 1993 nahm Miyamoto die Herausforderung an, ein 3D‑Spiel mit Mario als Hauptfigur zu erstellen. Er wollte eine ganze Miniaturwelt erschaffen, wie ein Miniatur‑Eisenbahn‑Set. Miyamoto reformulierte die Idee auch für den Nintendo 64, sodass er Marios Aktionen flüssiger verarbeiten konnte, dank mehr Tasten und einem Analogstick am Controller.
Miyamoto und sein Team von etwa fünfzehn Personen konzentrierten sich auf Marios Bewegung. Die Bewegung war das wesentliche Programm, das sie zuerst fertigstellen mussten. Die Designer und Programmierer hatten die Aufgabe, so viele mögliche Bewegungen wie möglich zu entwickeln. Das führte zu vielen Berechnungen und mehr als 250 Animationsmustern, die Marios Bewegungen von 2D nach 3D übersetzten.
Nachdem das erledigt war, begannen die Entwickler, die Regeln des 3D‑Platformings zu erstellen. Die Karten jedes Levels wurden ebenfalls anhand vieler Notizen und Gespräche, die Miyamoto mit dem Kursleiter Yoichi Yamada führte, erstellt. Die Karten erfuhren zahlreiche Änderungen, wobei die Fähigkeiten der Spieler, Mario erfolgreich zu steuern, berücksichtigt wurden.
Der klassische Mario‑Charakter wurde neu gestaltet. Er sah anders aus, klang anders und bewegte sich anders, dank der Freiheit, sich in 3D zu bewegen. Das war zu dieser Zeit revolutionär für Videospiele. Da es ein Fortschritt für die berühmte Figur sein sollte, mussten die meisten Entwickler und Programmierer über den Tellerrand hinaus denken. Sie mussten Probleme lösen, die in 2D‑Spielen nicht existierten. Sie mussten innovativ sein und die bestmögliche Lösung für ihre Herausforderungen finden. (Quelle: The Boar)
Warum war Mario 64 revolutionär?
Obwohl das Spiel vor 26 Jahren erstmals veröffentlicht wurde, haben sein Design und seine Entwicklung die Zeit überdauert. Es ist hauptsächlich dafür verantwortlich, die Art und Weise zu revolutionieren, wie Videospiele erstellt wurden. Super Mario 64 ist heute immer noch eines der besten 3D‑Plattformspiele.
Nach derselben Philosophie wie die vorherigen Mario‑Spiele konzentrierten sich die Entwickler darauf, aus einer einzigen Aktion mehrere Möglichkeiten zu schaffen. Zum Beispiel, wenn Mario springt, haben die Entwickler in Super Mario 64 die Möglichkeit eingebaut, dass der Charakter einen Doppelsprung oder einen Dreifachsprung ausführen kann, abhängig davon, wie der Spieler die Aktion ausführt.
Super Mario 64 war auch eines der ersten Spiele, das den Spielern ermöglichte, die Karten entlang der drei Achsen zu erkunden. Es war ein Vorreiter für Open‑World‑Spiele, bei denen die Spieler sich bewegen und mit Objekten auf der Karte interagieren können. Darüber hinaus wurde das Spiel mit klaren Zielen erstellt, bot jedoch viele Nebenquests, sodass der Spieler verschiedene Missionen innerhalb des Levels entdecken und abschließen kann. (Quelle: Collider)





