René Descartes
Nach Angaben von Adrien Baillet, in der Nacht vom 10. – 11. November 1619 (Martinstag), während er in Neuburg an der Donau stationiert war, schloss Descartes sich in einem Raum mit einem „Ofen“ (wahrscheinlich ein Kachelofen) ein, um der Kälte zu entkommen. Während er dort war, hatte er drei Träume und glaubte, dass ein göttlicher Geist ihm eine neue Philosophie offenbarte. Beim Verlassen hatte er die analytische Geometrie und die Idee, die mathematische Methode auf die Philosophie anzuwenden, formuliert. Aus diesen Visionen schloss er, dass die Verfolgung der Wissenschaft für ihn die Verfolgung wahrer Weisheit und ein zentraler Teil seiner Lebensarbeit sein würde. Descartes sah auch sehr deutlich, dass alle Wahrheiten miteinander verknüpft sind, so dass das Finden einer grundlegenden Wahrheit und das Weiterführen mit Logik das …
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