Wanggongchang-Explosion

Die Wanggongchang-Explosion (Chinesisch: 王恭廠大爆炸), auch bekannt als die Große Tianqi-Explosion (天啟大爆炸), Wanggongchang-Katastrophe (王恭廠之變) oder das Berliner Sprengereignis im späten Ming (晚明北京爆炸事件), war eine unerklärliche katastrophale Explosion, die am 30. Mai 1626 n. Chr. während der späten Regierungszeit des Tianqi‑Kaisers in der dicht besiedelten Ming‑Hauptstadt Peking stattfand und nach Berichten etwa 20 000 Menschen tötete. Die Art der Explosion ist bis heute unklar, da geschätzt wird, dass sie eine Energie freigesetzt hat, die etwa 10–20 Kilotonnen TNT entspricht, ähnlich der Atombombenabwurf auf Hiroshima.

Geschichte

Hintergrund

Die Wanggongchang-Waffenkammer befand sich etwa 3 Kilometer (1,9 Meilen) südwestlich der Verbotenen Stadt, im heutigen zentralen Xicheng Distrikt… Weiterlesen (8 Minuten Lesezeit)