Con Slobodchikoff bat Menschen, an den Präriehundbauten vorbeizugehen, als ob die kleinen Tiere die Notizen machten. Ein Besucher trug vielleicht Blau. Ein anderer hatte eine andere Form. Hunde und einfache farbige Ausschnitte kreuzten ebenfalls die Sichtlinie der Kolonie. Jedes Mal öffneten die Präriehunde ihre Mäuler und sandten Warnungen durch das Gras.
In den Alarmrufen der Präriehunde fanden Forscher mehr als nur einen allgemeinen Schrei der Gefahr. Studien an Gunnison-Präriehunden zeigten Rufe, die je nach Art des Eindringlings variieren und Merkmale wie Größe, Form, Geschwindigkeit und Farbe kodieren können.
In der Nähe der Northern Arizona University verbrachte Slobodchikoff Jahre damit, Gunnison-Präriehunden zuzuhören und Unterschiede zu hören, die zu konsistent waren, um sie zu ignorieren. Ein Falke schien nicht denselben Ruf auszulösen wie ein Kojote. Ein Hund klang anders als ein Mensch. Sogar einzelne Kojoten schienen leicht unterschiedliche Spuren in den Alarmen der Kolonie zu hinterlassen.[1]
Bei den Feldversuchen wurden Menschen zu beweglichen Vokabelkarten. Forscher platzierten Hunde in Sichtweite der Tiere, schickten Menschen durch das Gebiet und zeigten ihnen Formen unterschiedlicher Größen und Farben. Die Aufnahmen wurden dann auf akustische Muster analysiert, die winzigen Unterschiede, die ein zufälliger Spaziergänger als ein kontinuierliches Quieken hören würde.[1]
CBC beschrieb eine der seltsameren Behauptungen in einfacher Sprache: Die Rufe können Details über eine Person in der Nähe enthalten, einschließlich der Farbe der Kleidung, der Größe und ob die Person eine Waffe trug.[2] Auch die wissenschaftliche Arbeit hinter der Studie war unverblümt, was das Projekt betraf. Es ging darum, die in den Alarmrufen der Gunnison-Präriehunde enthaltenen Informationen zu entschlüsseln.[3]
Am Eingang eines Baus tut ein aufrecht stehender Präriehund vielleicht mehr als nur in Panik zu geraten. Er sortiert möglicherweise die Form der Bedrohung und gibt diese Sortierung dann weiter, bevor die Gefahr eintrifft. Eine große Person in Blau ist nicht ganz dieselbe Tatsache wie eine kleinere Person in einer anderen Farbe. Für die Kolonie können diese Unterschiede wichtig sein.
Slobodchikoff kam mit Aufnahmegeräten, Fragen und Analysesoftware an. Die Tiere könnten ihn derweil zurückkatalogisiert haben. Seine Kleidung, sein Körper und seine Bewegungsrichtung wurden Teil ihrer Botschaft.
Am Rande der Kolonie hinterlässt das Experiment eine kleine, denkwürdige Umkehrung. Menschen dachten, sie hörten Tiergeräusche. Die Präriehunde könnten die Menschen genauso genau beobachtet haben, indem sie eine Person, die das Gras überquerte, in eine Warnung verwandelten, die spezifisch genug war, damit die Nachbarn handeln konnten.
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