Rita Levi-Montalcini

Levi-Montalcini verlor ihre Assistenzstelle in der Anatomieabteilung, nachdem ein Gesetz von 1938 verabschiedet wurde, das Juden von Universitätspositionen ausschloss. Während des Zweiten Weltkriegs richtete sie ein Labor in ihrem Schlafzimmer ein und untersuchte das Wachstum von Nervenfasern in Hühnchenembryonen, was die Grundlage für einen Großteil ihrer späteren Forschung bildete. Jahrzehnte später beschrieb sie diese Erfahrung im Wissenschaftsdokumentarfilm Death by Design/The Life and Times of Life and Times (1997). Der Film zeigt auch ihre zweieiige Zwillingsschwester Paola, die zu einer angesehenen Künstlerin wurde, die vor allem für ihre Aluminiums­skulpturen bekannt ist, die das Licht in die Räume bringen sollen, dank ihrer reflektierenden weißen Oberfläche.

Als die Deutschen im September 1943 in Italien einmarschierten, floh ihre Familie nach Süden nach Florenz, wo … Weiterlesen (10 Minuten Lesezeit)